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Übergangsleistung

Die Reform der Übergangsleistung wurde genehmigt.
 

Die Regierung hat:
  • Die Dauer der Übergangsleistung verlängert;
  • Die Mindestpension auch gewährleistet im Falle einer Übergangsleistung im Arbeitnehmersystem. Dies ist schon der Fall für die Hinterbliebenenpension.

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen.

Wenn Sie auf diese Anpassungen Anspruch haben, werden wir automatisch das Nötige veranlassen. Sie brauchen also nichts zu tun.

Die Übergangsleistung ist eine zeitweilige Leistung für den überlebenden Ehepartner der die Altersbedingung um eine Hinterbliebenenpension zu bekommen, nicht erfüllt.

Ob der verstorbene Ehepartner schon pensioniert war oder nicht, ist egal.

Auf dieser Seite:

Habe ich Anrecht auf eine Übergangsleistung?

Als überlebender Ehepartner haben Sie Anrecht auf eine Übergangsleistung, wenn Sie die folgenden Bedingungen erfüllen:

  1. Beim Tod Ihres Ehepartners haben Sie das Mindestalter um eine Hinterbliebenenpension zu empfangen, nicht erreicht.
    Ist Ihr Ehepartner verstorben in 2019? Dann beträgt das Mindestalter 47 Jahre.
    Ist Ihr Ehepartner verstorben in 2020? Dann beträgt das Mindestalter 47 Jahre und 6 Monate.
    Ist Ihr Ehepartner verstorben in 2021? Dann beträgt das Mindestalter 48 Jahre.
    Konsultieren Sie das Mindestalter für andere Jahre.
    und
  2. Sie waren mindestens 1 Jahr geheiratet (oder Sie befinden sich in einer gleichgestellten Lage).
    und
  3. Sie haben nicht wieder geheiratet.
    und
  4. Sie sind nicht verurteilt worden wegen Verbrechen gegen Ihren verstorbenen Ehepartner (siehe Artikel 727, § 1, 1° oder 3° des Zivilgesetzbuchs.

 

Lagen die das Gesetz mit einer 1-jährigen Ehe gleichstellt

Sie waren kein vollständiges Jahr geheiratet? Dann haben Sie vielleicht doch Anrecht auf eine Übergangsleistung, wenn Sie eine von diesen Bedingungen erfüllen:

  • Sie lebten schon vor der Ehe gesetzlich zusammen, und die Dauer des gesetzlichen Zusammenlebens und der darauffolgenden Ehe entspricht 1 Jahr, ohne Unterbrechung.
    oder
  • Zum Zeitpunkt des Todes war ein unterhaltsberechtigtes Kind, für das Sie oder Ihr Ehepartner Kindergeld empfingen.
    oder
  • Aus der Ehe oder aus Ihrem gesetzlichen Zusammenleben ging ein Kind hervor.
    oder
  • Sie kriegen ein Kind innerhalb 300 Tage nach dem Tod Ihres Ehepartners.
    oder
  • Sie waren zum Zeitpunkt des Todes geheiratet und der Tod ist die Folge eines Unfalls oder einer Berufskrankheit.

Arbeiteten Sie oder Ihr Ehepartner als statutarischer Bediensteter und hat die Ehe weniger als 1 Jahr gedauert? Dan haben Sie für 1 Jahr Anrecht auf eine zeitweilige Hinterbliebenenpension.

 

Wie lange bekomme ich eine Übergangsleistung?

Für die Übergangsleistungen, die ab dem 1. Oktober 2021 gewährt wurden, hängt die Dauer der Übergangsleistung von Ihrer familiären Lage zum Zeitpunkt des Todes Ihres Ehepartners ab.

Familiäre Lage Dauer der Übergangsleistung
Kein Kind zu Lasten 18 Monate
Mindestens 1 Kind zu Lasten jünger als 13 Jahre (*) 48 Monate
Mindestens 1 Kind zu Lasten mit einer Behinderung (unabhängig vom Alter) 48 Monate
Ein Kind, das innerhalb von 300 Tagen nach dem Tod geboren wurde 48 Monate
Kind(er) zu Lasten von 13 Jahren (*) oder älter 36 Monate

(*) Kinder, die im Kalenderjahr des Todes 13 Jahre werden, betrachten wir für das ganze Jahr wie ein 13-jähriges Kind.

Achtung! Damit Ihnen die gesamte Dauer gewährt wird, müssen Sie Ihren Antrag innerhalb von 12 Monaten nach dem Tod stellen. Wenn Sie Ihren Antrag nicht fristgerecht stellen, bekommen Sie Ihre Übergangsleistung für eine kürzere Dauer.

Wenn Ihr verstorbener Ehepartner schon eine Alterspension erhielt, dann wird Ihr Anspruch auf eine Übergangsleistung automatisch geprüft.

Nach Ablauf dieses Zeitraums:

  • haben Sie möglicherweise Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn Sie zu diesem Zeitpunkt keine anderen Einkünfte haben. Der Zeitraum, in dem Sie eine Übergangsleistung erhalten, zählt als Beschäftigungszeit für die Bestimmung Ihres Anspruchs auf Arbeitslosengeld mit.

    Lesen Sie mehr über den Anspruch auf Arbeitslosengeld auf der Website des LfA.
     

  • wird Ihr Anspruch auf eine Hinterbliebenenpension zum Zeitpunkt der Einsetzung Ihrer eigenen Alterspension automatisch geprüft.

 

Ich hatte schon eine Übergangsleistung. Erhalte ich auch einen längeren Zeitraum?

Der überlebende Ehepartner, der nach der alten Gesetzgebung eine Übergangsleistung bekommt und der:

  • vor dem 01/10/2021 aufhörte, kommt für die Verlängerung der ursprünglichen Dauer der Übergangsleistung nicht in Betracht.
  • nach dem 30/09/2021 aufhört, bekommt automatisch eine Verlängerung der ursprünglichen Dauer der Übergangsleistung. Auch der Anspruch auf die garantierte Mindestpension wird automatisch geprüft.

 

Familiäre Lage Höchstdauer alte Gesetzgebung Höchstdauer neue Gesetzgebung
Kein Kind zu Lasten 12 Monate 18 Monate
Mindestens 1 Kind zu Lasten jünger als 13 Jahre (*) 24 Monate 48 Monate
Mindestens 1 Kind zu Lasten mit einer Behinderung (unabhängig vom Alter) 24 Monate 48 Monate
Kind(er) zu Lasten von 13 Jahren (*) oder älter 24 Monate 36 Monate

(*) Kinder, die im Kalenderjahr des Todes 13 Jahre werden, betrachten wir für das ganze Jahr wie ein 13-jähriges Kind.

 

Wie viel beträgt meine Übergangsleistung?

Wir berechnen die Übergangsleistung größtenteils auf dieselbe Weise als die Hinterbliebenenpension: aufgrund der Laufbahn Ihres verstorbenen Ehepartners.

Einige Unterschiede:

  • Der Betrag der Übergangsleistung wird berechnet aufgrund der Entgelte Ihres verstorbenen Ehepartners. Wenn das Entgelt Ihres verstorbenen Ehepartners niedriger ist als das garantierte Mindestentgelt, so ersetz der Pensionsdienst das Entgelt durch das garantierte Mindestentgelt.

  • Die Regeln für die garantierte Mindestpension gelten ab dem 1. Juli 2022 für die Übergangsleistung als Arbeitnehmer. Eine automatische Prüfung wird durchgeführt, um festzustellen, ob die laufenden Übergangsleistungen auf die Mindestpension zu erhöhen sind.

  • Der überlebende Ehepartner empfängt die vollständige Übergangsleistung. Es gibt keine Verteilung mit Waisen oder Ehepartnern aus einer anderen Ehe.

  • Die Angleichung wird nicht verwendet auf die Übergangsleistung (nur für Bedienstete).

 

Kann ich die Übergangsleistung mit etwas anderem kombinieren?

Sie können Ihre Übergangsleistung kombinieren mit einer:

  • Berufstätigkeit;
  • Leistung wegen Krankheit, Invalidität oder unfreiwilliger Arbeitslosigkeit in Anwendung einer belgischen oder ausländischen Sozialsicherheitsregelung;
  • Leistung wegen der Verringerung von Arbeitsleistungen, Laufbahnunterbrechung oder Zeitkredit, Vlaams Zorgkrediet;
  • Hinterbliebenenpension oder einer ähnlichen Leistung aufgrund der Tätigkeit desselben verstorbenen Ehepartners in einer belgischen oder ausländischen Sozialsicherheitsregelung.

Mehr Auskunft zur Kombination mit einer Übergangsleistung.

 

Kann ich meine Übergangsleistung mit einer Alterspension kombinieren?

Sie können Ihre Übergangsleistung mit einer Alterspension aufgrund körperlicher Unfähigkeit kombinieren (nur als Beamter). Sie erhalten die Hinterbliebenenpension ab dem 1. Tag des Monats, der auf den Ablauf des Zeitraums Ihrer Übergangsleistung folgt.

Die Regeln für die Kombination einer Pension aufgrund körperlicher Unfähigkeit mit einer Übergangsleistung oder einer Hinterbliebenenpension sind identisch.

Lesen Sie mehr über die Kombination Ihrer Hinterbliebenenpension mit Ihrer Pension aufgrund körperlicher Unfähigkeit.

Wenn Sie eine andere Alterspension erhalten, dann haben Sie Anspruch auf eine Hinterbliebenenpension statt einer Übergangsleistung.

Lesen Sie mehr über die Hinterbliebenenpension

 

Wie beantrage ich die Übergangsleistung?

Sie brauchen keinen Antrag zu stellen, wenn Ihr verstorbener Ehepartner schon pensioniert war.

In allen anderen Fällen müssen Sie wohl einen Antrag stellen. Sie können Ihre Übergangsleistung auf verschiedene Weisen beantragen.

Achtung! Damit Ihnen die gesamte Dauer gewährt wird, müssen Sie Ihren Antrag innerhalb von 12 Monaten nach dem Tod stellen. Wenn Sie Ihren Antrag nicht fristgerecht stellen, bekommen Sie Ihre Übergangsleistung für eine kürzere Dauer.

 

Wann fängt meine Übergangsleistung an?

War der Verstorbene schon pensioniert?

  • Ihre Übergangsleistung fängt am 1. Tag des Monats nach dem Tod an.

War der Verstorbene noch nicht pensioniert?

  • Ihre Übergangsleistung Arbeitnehmer fängt am 1. Tag des Sterbemonats an.
  • Ihre Übergangsleistung Bediensteter fängt am 1. Tag des Monats nach dem Tod an.

 

Beispiel:

  • Ihr Ehepartner ist gestorben im Januar 2022 und war noch nicht pensioniert.
  • Sie reichen Ihren Antrag im Dezember 2022 ein.
  • Dann haben Sie rückwirkend Anrecht auf die Übergangsleistung ab dem 1. Januar 2022, wenn er Arbeitnehmer war und ab dem 1. Februar 2022, wenn er Bediensteter war.

Wenn Sie Ihren Antrag außerhalb der 12-monatigen Frist  nach dem Tod stellen, dann haben Sie noch Anspruch auf die restlichen Monate der Übergangsleistung:

  • (18 Monate - die Monate, die schon vorbei sind), wenn Sie zum Zeitpunkt des Todes noch keine Kinder zu Lasten haben;
  • (48 Monate - die Monate, die schon vorbei sind), wenn Sie zum Zeitpunkt des Todes Kinder zu Lasten haben, die jünger sind als 13 Jahre (*) oder mit einer Behinderung (unabhängig vom Alter)
  • (36 Monate - die Monate, die schon vorbei sind), wenn Sie zum Zeitpunkt des Todes Kinder zu Lasten haben von mindestens 13 Jahren (*)

Beispiel

  • Ihr Ehepartner ist im Januar 2022 verstorben und war noch nicht pensioniert. Ihr Ehepartner hatte nur eine Laufbahn als Arbeitnehmer.
  • Zum Zeitpunkt des Todes gab es ein Kind zu Lasten von 6 Jahren.
  • Sie stellen Ihren Antrag im Februar 2023.
  • Dann haben Sie Anspruch auf die Übergangsleistung ab dem 01.03.2023 bis zum 31.12.2025.

(*) Kinder, die im Kalenderjahr des Todes 13 Jahre werden, betrachten wir für das ganze Jahr wie ein 13-jähriges Kind.

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