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Die Einkommensgarantie für Betagte (EGB)

Einige Nachrichten sind im Augenblick leider noch nicht auf Deutsch verfügbar. Sie können sie einstweilen auf Französisch konsultieren. Entschuldigen Sie bitte diese Unannehmlichkeit.

Die Einkommensgarantie für Betagte (EGB) ist eine Beihilfe für über 65jährige, die nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen.

Habe ich Anspruch auf eine Einkommensgarantie für ältere Betagten (EGB)

Sie haben Anspruch auf ein EGB, wenn Sie die folgenden Bedingungen erfüllen

  • Ihre finanzielle Mittel betragen pro Monat weniger als:
    • 1 154,41 EUR für Alleinstehende (zum 01/03/2020 zum Index 147,31);
    • 769,61 EUR für Lebenspartner (am 01/03/20 bei einem Index von 147,31).

    Der Föderale Pensionsdienst ermittelt Ihre finanziellen Mittel nach einer eingehenden Prüfung der Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts (Pensionen, Berufseinkommen, Sozialleistungen, Immobilien, Geld usw.), die Ihnen innerhalb Ihrer Familie zur Verfügung stehen.
    Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre finanziellen Mittel berechnet werden

  • Sie sind mindestens 65 Jahre (ab 2025 mindestens 66 Jahre und ab 2030 mindestens 67 Jahre alt).

  • Sie sind Belgier (oder Sie sind in eine gleichgestellten Situation).

  • Ihr Hauptwohnsitz ist in Belgien.
    Weitere Informationen über diese Aufenthaltsbedingung

 

Wie viel bekomme ich?

Wie viel Sie erhalten, hängt von Ihren finanziellen Mitteln und Ihrer familiäre Situation ab.

 

Für Lebenspartner - Grundbetrag = 769,61 EUR

(zum 01/03/2020 zum Index 147,31)

Wohnen Sie zusammen und Ihre finanziellen Mittel sind geringer als 769,61 EUR pro Monat? Dann erhalten Sie ein EGB bis zu diesem Betrag von 769,61 EUR pro Monat.

Sie sind Lebenspartner, wenn Sie:

  • verheiratet oder gesetzlich zusammenlebend sind
  • Sie an Ihrem Hauptwohnsitz mit einer oder mehreren anderen Personen zusammenwohnen (z.B.: Sie leben mit einem Freund zusammen) und diese Personen sind nicht:
    • Kinder, die Anspruch auf Kindergeld haben
    • (Groß-)Eltern
    • eigene (Enkel-)Kinder.
  • als Geistlicher oder Laie in einer Gemeinschaft leben

 

Für Alleinstehende - erhöhter Grundbetrag = 1 154,41 EUR

(zum 01/03/2020 zum Index 147,31)

Sind Sie alleinstehend und Ihre finanziellen Mittel sind geringer als 1 154,41 EUR pro Monat? Dann erhalten Sie ein EGB bis zu diesem Betrag von 1 154,41 EUR pro Monat.

Sie sind alleinstehend, wenn Sie als einzige Person an Ihrem Hauptwohnsitz angemeldet sind

Ausnahmen

Man gilt auch als "alleinstehend", wenn Sie zusammenwohnen mit:

  • minderjährige Kindern
  • volljährige Kinder, die Anspruch auf Kindergeld haben
  • Bluts- oder Verwandten in gerader Linie ((Groß-)Eltern und (Enkel-)Kinder)
  • Personen, die im selben Altenheim, Pflegeheim oder psychiatrischen Pflegeheim untergebracht sind.

Coronavirus: Was ist die COVID-19-Prämie und habe ich Anspruch darauf?

Die föderale Regierung gewährt Ihnen eine zeitweilige zusätzliche Sozialleistung, um Ihnen zu helfen, die durch die Corona-Krise verursachten finanziellen Schwierigkeiten zu bewältigen: die COVID-19-Prämie.

  • Erhalte ich die COVID-19-Prämie?
    Ja, wenn Sie tatsächlich eine EGB oder ein garantiertes Einkommen für Ältere erhalten.
  • Wie viel erhalte ich mit dieser COVID-19-Prämie?
    50 EUR netto pro Monat, vom Juli bis zum Dezember 2020, oder insgesamt 300 EUR. Auf diese Prämie müssen Sie keine Steuern zahlen.
  • Wann erhalte ich die COVID-19-Prämie?
    Sie erhalten die Prämie vom Juli bis zum Dezember 2020. Die Zahlung vom Juli erfolgt am Ende des Monats. Die Prämien vom August bis zum Dezember zahlen wir zusammen mit Ihrer EGB oder Ihrem garantierten Einkommen für Ältere.
  • Was muss ich tun, um diese COVID-19-Prämie zu erhalten?
    Nichts!
    Wenn Sie eine EGB oder ein garantiertes Einkommen für Ältere erhalten, erhalten Sie die COVID-19-Prämie automatisch.

Wie kann ich eine EGB beantragen?

In den meisten Fällen müssen Sie nicht selbst einen Antrag für Ihr EGB stellen. Die Untersuchung beginnt automatisch, wenn Sie:

  • in Belgien eine Pension beantragen
  • bereits in Belgien eine Pension erhalten
  • eine Entschädigung für Behinderte erhalten und das gesetzliche Pensionsalter erreicht haben
  • ein Eingliederungseinkommen erhalten und das gesetzliche Pensionsalter erreicht haben

In allen anderen Fällen können Sie Ihr EGB selbst beantragen:

Weitere Informationen zum Antrag auf Ihre Pension und/oder Ihr EGB.

Coronavirus: Wie kann ich meine Pension oder EGB beantragen, jetzt, wo die Pensionsstellen und die Rathäuser geschlossen sind?

mypension.be und pensionsantrag.be bleiben die schnellsten und effizientesten Wege, um Ihre Pension oder EGB zu beantragen.

Von nun an akzeptieren wir auch telefonische Pensionsanträge über das Pensionstelefon 1765. Rufen Sie 1765 an, wählen Sie Deutch und drücken Sie 3 und 1.

Habe ich Anspruch auf einen Sozialtarif, wenn ich Anspruch auf eine EGB habe?

Oui. Si vous avez droit à une GRAPA, vous avez également droit au tarif social pour le gaz et l'électricité.

Vous ne devez rien faire :

  1. Le Service Pensions et le Service public fédéral (SPF) Économie informent les fournisseurs d'énergie que vous avez droit au tarif social ; 
    et
  2. Les fournisseurs d'énergie appliquent ce tarif en conséquence.

Vous recevez cependant toujours une attestation papier chaque année. Vous pouvez ainsi la transmettre :

  • à votre fournisseur d'énergie s'il vous la demande quand même ;
    ou
  • à toute autre institution qui vous accorderait une exonération ou une réduction de paiement.

Vous pouvez également télécharger un duplicata de l'attestation "Tarif social" sur mypension.be.

Je n’ai pas d’accès à mypension.be

Demandez votre attestation 'Tarif social' via :

 

Detaillierte Bedingungen für den Erhalt einer EGB

Belgische Staatsbürgerschaft oder eine gleichgestellte Situation

Um Anspruch auf ein EGB zu haben, müssen Sie Belgier sein oder eine der folgenden Bedingungen erfüllen:

 

Hauptwohnsitz in Belgien

Um ein EGB zu erhalten, müssen Sie Ihren Hauptwohnsitz (Adresse) in Belgien haben und tatsächlich ohne Unterbrechung dort verbleiben. Sie dürfen bis zu 29, sequentiell oder nicht aufeinanderfolgend, Tage pro Kalenderjahr im Ausland verbleiben. Die Tage der Abreise und Ankunft gelten als Tage im Ausland. Also müssen Sie sie zu Ihren 29 Tagen hinzuzählen.

Wenn Sie sich für mehr als 29 Tage ins Ausland begeben, setzen wir Ihr EGB für jeden Kalendermonat (ab dem Monat der Überschreitung), in dem Sie sich im Ausland aufhalten, aus. Selbst wenn Sie sich nur 1 Tag pro Monat (nach diesen 29 Tagen) im Ausland aufhalten, verlieren Sie Ihr EGB für den gesamten Monat.

Sie müssen den Pensionsdienst immer im Voraus informieren, wenn Sie ins Ausland gehen.

Sie können von diesen 29 Tagen aus folgenden Gründen abweichen:

  • ungeplante oder vorübergehende Aufnahme in ein Krankenhaus oder eine andere Einrichtung zur Erbringung von Pflegeleistungen im Ausland.
  • außergewöhnliche Umstände, die diesen Auslandsaufenthalt rechtfertigen und für die der Verwaltungsausschuss des Pensionsdienstes seine Zustimmung erteilt hat.

Sie müssen eine solche Ausnahmeregelung schriftlich beantragen (Pensionsdienst - Tour du Midi, Esplanade de l'Europe 1, 1060 Brüssel) unter Angabe

  • des Grundes für den verlängerten Auslandsaufenthalt
    und
  • den erforderlichen Beweisen.

Seit dem 1. Juli 2019:

  • Sie müssen den Pensionsdienst immer im Voraus informieren, wenn Sie sich in Belgien mehr als 21 aufeinanderfolgende Tage an einem anderen Ort als der üblichen Adresse aufhalten.
  • der Pensionsdienst setzt Ihr EGB für einen Monat aus, wenn Sie uns nicht im Voraus über Ihren Auslandsaufenthalt informiert haben, unabhängig von dessen Dauer. In diesem Fall wird der Pensionsdienst jeden Monat 10 % des monatlichen Betrags des EGBs einbehalten, bis es den Betrag eines monatlichen EGB erreicht.

Wenn Sie sich länger als 6 Monate ununterbrochen im Ausland aufgehalten haben, erlischt Ihr Anspruch auf den EGB. Wenn Sie wieder in Belgien wohnen und dort Ihren Hauptwohnsitz haben, können Sie einen neuen Antrag stellen.

 

Wie überprüfen wir die Aufenthaltsbedingungen?

Durch ein vereinfachtes, benutzerfreundlicheres Verfahren: ein Brief, den Sie persönlich in Empfang nehmen müssen. Der Postbote wird mindestens einmal im Jahr bei Ihnen zu Hause, zu einem beliebigen Zeitpunkt klingeln.

  • Sie sind zu Hause?
    • Zeigen Sie Ihrem Postboten Ihren Personalausweis. Er gibt Ihnen ein Schreiben, in dem er Ihre Anwesenheit in Belgien bestätigt. Es ist alles in Ordnung: Sie müssen nichts weiter tun. Der Pensionsdienst wird Ihr EGB weiterhin auszahlen.
  • Sie sind nicht zu Hause, wenn Ihr Postbote kommt?
    • Sie können beruhigt sein: Ihr Postbote wird innerhalb von 21 Tagen noch an 2 anderen Datums bei Ihnen vorbei kommen. Sie sind bei 1 dieser Besuche nicht zu Hause? Es ist alles in Ordnung: Sie müssen nichts weiter tun. Der Pensionsdienst wird Ihr EGB weiterhin auszahlen.
    • Sie sind bei diesen 3 Besuchen Ihres Postboten nicht zu Hause? In diesem Fall erhalten Sie einen Brief und einen Wohnsitznachweis in Ihren Briefkasten. Von diesem Moment an haben Sie 5 Arbeitstage , um den Nachweis des Wohnsitzes durch das Rathaus ausfüllen zu lassen und zurückzuschicken. Nur in diesem Fall müssen Sie zum Rathaus gehen.

Wenn Sie den ausgefüllten Wohnsitznachweis nicht innerhalb der Frist von 5 Arbeitstagen zurückschicken, wird der Pensionsdienst Ihre Zahlung aussetzen. Wir werden die Zahlung erst wieder aufnehmen, wenn Sie Ihren Wohnsitznachweis zurückgeschickt haben.

Diese Kontrolle wird nicht bei Personen durchgeführt, die in einem Alters- oder Pflegeheim oder in einer psychiatrischen Pflegeeinrichtung verbleiben.

Coronavirus: Ich bekomme eine EGB. Wird die Kontrolle über die Aufenthaltsbedingung beibehalten? Muss ich zum Rathaus gehen?

Während der Dauer der verstärkten Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus werden die Kontrollen der Aufenthaltsbedingungen für die EGB vorübergehend ausgesetzt. Sie müssen nicht zum Rathaus gehen. Wir halten Sie über unsere Website auf dem Laufenden, sobald wir die Kontrollen wiederaufnehmen.

Wie werden mein EGB berechnet?

Um festzustellen, wie viel EGB Sie erhalten können, führt der Förderale Pensionsdienst eine Untersuchung Ihrer familiären Situation und Ihrer finanziellen Mittel durch.

 

Einfluss Ihrer familiären Situation

  • Leben Sie mit Ihrem Partner zusammen (verheiratet oder in einer legalen Lebensgemeinschaft)?
    Dann haben Sie Anspruch auf den Grundbetrag (für Lebensgefährten). Wir werden uns die finanziellen Mittel von Ihnen beiden ansehen und alles durch 2 teilen

  • Leben Sie mit Kindern oder anderen Blutsverwandten?
    Die finanziellen Mittel dieser Personen werden nicht angerechnet:
    • minderjährige Kindern
    • volljährige Kinder, die Anspruch auf Kindergeld haben
    • Blutsverwandte oder Verwandte in der geraden Linie: (Groß-)Eltern und (Enkel-)Kinder.
  • Leben Sie nur zusammen mit Personen aus einer der oben genannten Kategorien?
    Dann haben Sie Anspruch auf den erhöhten Grundbetrag (für Alleinstehende). Ihre finanziellen Mittel werden durch die Anzahl der Kinder geteilt, für die Sie Kindergeld erhalten.

  • Wohnen Sie noch zusammen mit Ihrem Partner (verheiratet oder in eheähnlicher Gemeinschaft) oder andere Personen?
    Dann haben Sie Anspruch auf den Grundbetrag (für Lebensgefährten). Die Summe wird durch die Anzahl der Mitbewohner, deren finanzielle Mittel zählen, + die Anzahl der Kinder, für die Sie Kindergeld erhalten, geteilt.

    Das Kindergeld und jegliche Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts der Kinder werden daher nicht zu den finanziellen Mitteln gezählt. Aber die Tatsache, dass Sie Kinder haben, wird zu Ihrem Vorteil berücksichtigt.

  • Leben Sie mit einer oder mehreren anderen Personen zusammen (nicht mit Ihrem verheirateten oder rechtlich zusammenlebenden Partner, keine Blutsverwandten oder in direkter Linie verheiratet)?
    Wir gehen davon aus, dass Sie mit diesen Personen keine Familie bilden, aber sich die Fixkosten des Zusammenlebens teilen. Sie haben also Anspruch auf den Grundbetrag (für Zusammenlebende), aber nur Ihre eigenen Pension und finanziellen Mittel (und die Ihres Partners, falls vorhanden) werden angerechnet.

  • Wohnen Sie oder Ihr Partner (verheiratet oder zusammenlebend) in einem Alten- und Pflegeheim, aber ist das nicht Ihr Hauptwohnsitz?
    Dann haben Sie Anspruch auf den erhöhten Grundbetrag (für Alleinstehende).

    Wenn einer der Partner (verheiratet oder in eheähnlicher Gemeinschaft) in einem Alten- und Pflegeheim wohnt, seine offizielle Adresse aber noch die (alte) Wohnadresse ist, werden wir die finanziellen Mittel beider Partner und möglicherweise anderer Personen, die dieselbe Adresse haben, berücksichtigen. Die Berechnung unterliegt daher allen üblichen Regeln.

  • Wohnen Sie in einem Alten- und Pflegeheim, und ist das auch Ihr Hauptwohnsitz?
    Dann haben Sie Anspruch auf den erhöhten Grundbetrag (für Alleinstehende). Bei der Berechnung betrachten wir nur Ihre eigenen finanziellen Mittel. Die finanziellen Mittel der Personen, die in dasselbe Alten- oder Pflegeheim oder in dieselbe psychiatrische Anstalt eingewiesen werden, werden nicht berücksichtigt.

  • Leben Sie in einer Gemeinschaft (als Geistlicher oder als Laie)?
    Dann haben Sie Anspruch auf den Grundbetrag (für Lebensgefährten). Aber bei der Berechnung betrachten wir nur Ihre finanziellen Mittel.

 

Übersicht:

Sie leben zusammen mit Werden Ihre finanziellen Mittel angerechnet? Sie haben Anspruch auf das
Ihr (Ehe-)Partner Ja Grundbetrag (Lebenspartner)
Minderjährige Kinder Nein

Erhöhter Grundbetrag (Alleinstehender)

Wenn Sie mit anderen Personen zusammenleben: Grundbetrag (Lebenspartner)
Erwachsene Kinder, für die Sie Kindergeld erhalten Nein
Blutsverwandte oder Verwandte in der geraden Linie Nein
Andere Personen (nicht Ihr Partner, nicht blutsverwandt oder verheiratet) Nein Grundbetrag (Lebenspartner)
Andere Personen in einem Alters- und Pflegeheim Nein Erhöhter Grundbetrag (Alleinstehender)
Andere Personen in einer Gemeinschaft Nein Grundbetrag (Lebenspartner)

 

Einfluss Ihrer Pensionen und Lebensunterhaltsmittel

Schritt 1: Ihre Pensionen und die Ihrer möglichen Partner (verheiratet oder rechtlich zusammenlebend) wird wie folgt berechnet:

  • 90 % des jährlichen Bruttobetrags belgische und ausländische gesetzliche Pensionen:
    • einschließlich Pensionsbonus
    • ohne Urlaubsgeld für Arbeitnehmer
    • ausgenommen die Sonderzulage für Selbständige.
  • Diese Summe wird dann geteilt durch:
    • die Anzahl der Lebenspartner, deren Pensionen und Lebensunterhaltsmittel berücksichtigt werden
      und
    • die Anzahl Kinder, die Anspruch auf Kindergeld haben

Schritt 2: Ihre Lebensunterhaltungsmittel und die Ihrer möglichen Partner (verheiratet oder rechtlich zusammenlebend) werden wie folgt berechnet:

  • Berufliches Einkommen:
    • 75 % des Bruttojahresgehalts im Falle eines Arbeitnehmers (auch im Rahmen eines „Flexi-Jobs")
    • 75 % des Bruttojahresgehalts im Falle eines Beamten
    • 75 % des tatsächlichen Bruttolohns oder des fiktiven Lohns als selbstständiger Helfer
    • 100 % des beruflichen Nettoeinkommens (= Brutto abzüglich aller Kosten und Verluste) des Jahres vor dem Inkrafttreten des EGBs des vergangenen oder laufenden Jahres im Falle eines Selbständigen
    • Von dem verbleibenden Betrag werden dann weitere 5 000 EUR abgezogen (Freistellung).

  • Sozialleistungen (Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Invalidität, Arbeitsunfall oder Berufskrankheit):
    • 100 % des jährlichen Bruttobetrags

  • Entschädigung und Kriegspensionen:
    • 100 % des jährlichen Bruttobetrags

  • Außergesetzliche Renten (z.B. periodisch gezahlt, zusätzliche Pension):
    • 100 % des jährlichen Bruttobetrags

  • Unterhaltszahlungen, die der Ex-Partner bezahlt:
    • 100 % des jährlichen Bruttobetrags
    • Vom Antragsteller an den Ex-Partner gezahlte Unterhaltszahlungen können abgezogen werden.

  • Kapital (ruhende und nicht-ruhende Gelder, Giro- und Sparkonten, Aktien, Anleihen, Staatsanleihen usw.):
    1. Tranche von 6 200 EUR: befreit (d.h. 0 %)
    2. Tranche, zwischen 6 200 EUR und 18 600 EUR: 4 % des Gesamtkapitals
    3. Tranche über 18 600 EUR: 10 % des Gesamtkapitals.

Wichtig: Haben Sie vor weniger als 10 Jahre vor der Beantragung Ihrer EGB Kapital verschenkt? Dann berücksichtigen wir den Wert dieses Kapitals zum Zeitpunkt der Schenkung.

  • Immobilien (bebaut oder unbebaut) in vollem Eigentum oder Nießbrauch:
    • 100 % des gesamten nicht indexierten Katastereinkommens. Im Falle von Miteigentum berücksichtigen wir Ihren Anteil am Eigentum: 1/2, 1/4, ... .

    • Es werden teilweise Befreiungen angewandt:
      • Bebaute Immobilien: 743,68 EUR werden von der globalen Katastereinkommen abgezogen. + weitere 123,95 EUR für jedes Kind, das Kindergeld erhält.
        Das Ergebnis nach Abzug wird mit 3 multipliziert.
      • Unbebaute Immobilien: vorausgesetzt, dass es keine bebauter Immobilie ist: 29,75 EUR werden von der globalen Katastereinkommen abgezogen.
        Das Ergebnis nach Abzug wird mit 3 multipliziert.

    • Immobilien in bloßem Eigentum werden nicht berücksichtigt.

Wichtig: Haben Sie Ihr Haus oder andere Immobilien vor weniger als 10 Jahre vor der Beantragung Ihres EGBs verkauft oder verschenkt? Dann berücksichtigen wir den Verkaufswert der Immobilie zum Zeitpunkt des Verkaufs oder der Schenkung.
Weitere Informationen über die Berechnung des Verkaufswerts Ihrer Immobilie.

 

Was wird nicht angerechnet? Die folgenden Leistungen werden nicht berücksichtigt

  • Familienbeihilfe nach einer belgischen Regelung gewährt
  • Leistungen im Zusammenhang mit öffentlicher oder privater Unterstützung (z.B.: bezahlt von OCMWs, Wohltätigkeitsorganisationen, flämische Pflegeversicherung usw.)
  • Unterhaltsgeld zwischen Blutsverwandten und Verwandten in der geraden Linie
  • Beihilfen für Behinderte, das Persönliches Budget (PGB) und das Budget für persönliche Assistenz (PAB);
  • Heizzuschlag für pensionierte Arbeitnehmer
  • Renten aus dem ehemaligen Zwangskapitalisierungssystem für Pensionen;
  • Zulagen, Leistungen oder Beihilfen für die Unterbringung Jugendlichen in Pflegefamilien;
  • Kriegsrenten wie z.B. Frontstreifenrenten, Gefangenenrenten usw.
  • Kompensationszahlungen der deutschen Regierung für Gefangenschaft im Zweiten Weltkrieg.

Diese Summe wird dann durch die Anzahl der Lebenspartner geteilt. Es handelt sich um Personen, deren Pensionen und Lebensunterhalt berücksichtigt werden, sowie um Kinder, die Anspruch auf Kindergeld haben

Schritt 3: Das Ergebnis aus dem vorherigen Schritt (Schritt 2) wird dann gekürzt um:

  • 625 EUR für den Grundbetrag (für Lebensgefährten)
  • 1 000 EUR für den erhöhten Grundbetrag (für Alleinstehende).

Diese Befreiung gilt daher nicht für die Summe der Pensionen in Schritt 1.

Schritt 4: Das Ergebnis aus Schritt 1 und Schritt 3 wird von dem erhöhten oder dem EGB-Grundbetrag abgezogen. Das Ergebnis davon ist der EGB-Betrag, den wir Ihnen gewähren.

Weitere Informationen über die Berechnung des Verkaufswerts Ihrer Immobilie.

Haben Sie Ihr Haus oder andere Immobilien vor weniger als 10 Jahre vor der Beantragung Ihres EGBs verkauft oder verschenkt? Dann berücksichtigen wir den Verkaufswert der Immobilie zum Zeitpunkt des Verkaufs (ob auf Leibrente oder nicht) oder der Schenkung.

Schritt 1: Der Verkaufswert wird mit einem Bruchteil multipliziert, der die Bedeutung Ihrer dinglichen Rechte zum Ausdruck bringt:

  • volles Eigentum: 100 % des Verkaufswertes
  • Nießbrauch: 40 % des Verkaufswertes
  • bloßes Eigentum: 60 % des Verkaufswertes.

Im Falle von Miteigentum berücksichtigen wir Ihren Anteil am Eigentum: 1/2, 1/4, ...

 

Schritt 2: Der Verkaufserlös kann gekürzt werden um:

  1. Pauschale Minderungen des Verkaufswertes (pauschale Steuerfreibeträge):
    • Befreiung von 37 200 EUR auf den Verkaufspreis, sofern es den Verkauf des einzigen Wohnhauses oder der einzigen Immobilie betrifft
    • wenn es den Verkauf des einziges Wohnhaus betrifft, wird eine zusätzliche Kürzung vorgenommen. Diese Kürzung wird auf der Grundlage der Anzahl der Monate zwischen dem Monat nach dem Verkauf und dem Datum des Inkrafttretens des EGBs berechnet.
      Pro 12 Monate:
      • 1 250 EUR werden abgezogen, wenn Sie Anspruch auf den Grundbetrag haben
      • 2 000 EUR werden abgezogen, wenn Sie Anspruch auf den erhöhten Grundbetrag haben

      Ein Beispiel:
      Datum des Verkaufs des einzigen Hauses: 01/12/2010
      Datum des Inkrafttretens des EGBs: 30/11/2017
      Anzahl der Monate: 84 Monate oder 7 Jahre
      Zusätzliche Kürzung vom Verkaufspreis
      Grundbetrag: 7 x 1 250 EUR = 8 750 EUR
      Erhöhter Grundbetrag: 7 x 2 000 EUR = 14 000 EUR

  2. Persönliche Schulden, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:
    • Es handelt sich um persönliche Schulden des Antragstellers und/oder des Ehepartners oder des gesetzlichen Lebenspartners.
    • Die Schulden sind vor dem Verkauf oder der Schenkung entstanden.
    • Die Schulden wurden ganz oder teilweise mit dem Erlös des Verkaufs oder der Schenkung zurückgezahlt.
      Der Antragsteller und/oder die Personen, mit denen der Antragsteller denselben Hauptwohnsitz teilt, müssen dies nachweisen.

  3. Reinvestition
    Wenn Sie den Verkaufserlös zum Kauf einer neuen Immobilie oder zur Reinvestition in eine bestehende eigene Immobilie (z.B. Renovierungsarbeiten) verwenden, kann der Betrag dieser neuen Investition vom Verkaufserlös abgezogen werden. Dies ist nur möglich, wenn sich der Betrag tatsächlich in Ihrem Vermögen befindet.

 

Schritt 3: Diese Befreiungen gelten für den Betrag, den Sie noch vom Verkauf Ihrer Immobilie übrig haben:

  1. Tranche von 6 200 EUR: befreit (d.h. 0 %)
  2. Tranche, zwischen 6 200 EUR und 18 600 EUR: 4 %;
  3. Tranche über 18 600 EUR: 10 %.

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