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Opfer von Terroranschlägen

  • Sind Sie ein Opfer von einem Terroranschlag?

Dann können Sie Anspruch haben auf:

    • das Statut der nationalen Solidarität
    • eine Wiedergutmachungspension;
    • die Erstattung der Kosten für die medizinische Versorgung infolge des Terroranschlags
       
  • Auch Begünstigte eines terroristischen Opfers (z.B. Ehepartner oder Kind) oder eines indirekten Opfers (Erbe oder Verwandte bis zum zweiten Grad) können mit Unterstützung rechnen.

Wir teilen Ihnen hier mit, mit welcher Unterstützung Sie rechnen können und wie Sie Ihren Antrag einreichen können.
 

  • Sind Sie ein ziviler Kriegsversehrter oder der Begünstigte (z.B. die Witwe) eines anerkannten zivilen Invaliden aufgrund einer der folgende Konflikte?
    • 1914-1918;
    • 1940-1945;
    • Unabhängigkeitskriege im Kongo, in Ruanda und Burundi
    • Katastrophe von Tessenderlo am 29. April 1942 (Explosion eines Ammoniumnitratlagers in einer Fabrik).

Dann können Sie unter bestimmten Bedingungen eine Invaliditätspension erhalten und auf andere Leistungen Anspruch haben.
 

Unter bestimmten Bedingungen haben Sie dann möglicherweise Anspruch auf bestimmte Leistungen.
 

  • Sie sind Opfer von Rassenverfolgung, wenn Ihr Vater und Ihre Mutter aus Belgien deportiert wurde als Folge der Rassenverfolgung durch die Besatzungsmacht und während der Deportation gestorben sind
    • und wenn Sie:
      • am 10/05/1940 unter 21 Jahre alt waren
      • am 01/01/2003 die belgische Staatsbürgerschaft hatten
      • am 10/05/1940 Ihren Wohnsitz in Belgien hatten, es sei denn, Sie sind nach diesem Datum geboren und Ihre Eltern lebten zu diesem Zeitpunkt in Belgien
      • keinen Anspruch auf Waisenrenten nach den koordinierten Gesetzen über Entschädigungsrenten hatten oder haben.
    • oder wenn Sie sich aufgrund der Rassenverfolgungsmaßnahmen der Besatzungsmacht untergetaucht leben mussten und wenn:
      • sie am 10/05/1940 in Belgien gelebt haben oder nach dem 10/05/1940 geboren sind und Ihre Eltern am 10/05/1940 in Belgien gelebt haben
      • sie am 01/01/2003 Belgier sind.

Als Opfer von Rassenverfolgung haben Sie Anspruch auf eine Leibrente. Hier finden Sie alle Informationen über die Leibrente.

Auf dieser Seite:

Opfer von Terroranschlägen

Im Geiste der kollektiven Solidarität können die Opfer von Terroranschlägen und ihre Angehörigen auf verschiedene Formen der finanziellen Entschädigung und Dankbarkeit zählen. Die belgische Regierung will so:

  • den Opfern die Möglichkeit geben, ihr Leben wieder aufzubauen
    und
  • die vielen Kosten der schädigenden Handlung decken.

Auf dieser Seite:

Wer ist Opfer?

Das Gesetz erkennt 3 Kategorien:

  • Die direkten Opfer (mit festgestellten Schäden und vor Ort anwesend).
  • Die indirekten Opfer (Erbe oder Verwandter bis zum 2. Grad).
  • Die Begünstigten:
    • überlebende Partner (Heirat, rechtliche oder faktische Lebensgemeinschaft)
    • Kinder der Opfer
    • tatsächlicher Lebenspartner.

Abhängig von der Kategorie zu der sie gehören, haben die Begünstigten Anspruch auf:

  • eine Wiedergutmachungspension oder die Pension des Begünstigten
  • die Erstattung der Kosten für die medizinische Versorgung infolge des Terroranschlags
  • das Statut der nationalen Solidarität.

Der Föderaler Pensionsdienst sorgt für:

  • die Anwendung des Gesetzes über die Gewährung des Statuts
    und
  • die Gewährung einer Hinterbliebenenpension und der Pension des Begünstigten.

Das LIKIV, die Krankenkassen und die HZIV (Direktion für Kriegsopfer) unterstützen die Rückerstattung der medizinischen Versorgung.
 

Wiedergutmachungspension für direkte Opfer und ihre Begünstigten

Das direkte Opfer ist mindestens 10 % Invalide. Im Falle des Todes des direkten Opfers wird den Begünstigten eine Pension oder eine Entschädigung gewährt. Die Wiedergutmachungspension wird von anderen Rückerstattungen abgezogen, mit Ausnahme einer individuellen Versicherung.

Der festgestellte Invaliditätsgrad wird nach 5 Jahren erneut geprüft.

Die Wiedergutmachungspension beginnt am 1. Tag des Monats in der die Ereignisse auftreten. Ist das Opfer gestorben?

  • Wenn der Begünstigte den Antrag innerhalb von 24 Monaten nach den Ereignissen einreicht, beginnt die Wiedergutmachungspension auch am 1. Tag des Monats in dem die Ereignisse stattfanden.
  • Wenn der Begünstigte den Antrag nach der Periode von 24 Monaten nach den Ereignissen einreicht, beginnt die Wiedergutmachungspension am erster Tag des Monats der Antragstellung.

Direkte Opfer können auch eine Überprüfung beantragen, wenn sich ihre Verletzungen verschlimmern.

Diejenigen, die Anspruch auf eine Wiedergutmachungspension haben, werden mit zivilen Kriegsopfern gleichgesetzt und haben daher auch Anspruch auf verschiedene Vergünstigungen wie Steuerbefreiung für die Pension und kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Der Föderale Pensionsdienst zahlt die Wiedergutmachungspension aus.
 

Rückerstattung der medizinischen Versorgung der Opfer

Direkte Opfer haben Anspruch auf Erstattung der Kosten für:

  • psychologische Betreuung
  • medizinische, paramedizinische und pharmazeutische sowie Kosten für Krankenhausaufenthalte
  • orthopädische Hilfsmittel
  • und Prothetik.

durch das schädigende Ereignis erforderlich.

Indirekte Opfer haben Anspruch auf Erstattung der Kosten für:

  • psychologische Betreuung
  • medizinische, paramedizinische und pharmazeutische sowie Kosten Krankenhausaufenthalte, die durch das schädigende Ereignis erforderlich sind.
     

Zuerkennung des Statuts nationalen Solidarität für Opfer von Terroranschlägen

Das Statut wird den Opfern vom Minister persönlich oder posthum den direkten Opfern verliehen. Das führt zur Aushändigung einer Karte der nationalen Solidarität.
 

Der Antrag

Wenn Sie Opfer einer terroristischen Handlung sind, können Sie einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bei der Kommission für finanzielle Unterstützung für die Opfer von vorsätzlichen Gewalttaten – Abteilung Terrorismus stellen:

Boulevard de Waterloo 115 
1000 Brüssel

Tel.: 02 542 72 24

E-Mail: terrorvictims@just.fgov.be
 

Weitere Informationen

Das Gesetz über die Schaffung des Statuts der nationalen Solidarität, die Gewährung einer Wiedergutmachungspension und die Rückerstattung der medizinischen Versorgung infolge von Terrorakten wurde am 4. August 2017 im belgischen Staatsgesetzblatt veröffentlicht.

Wenn Sie Fragen zu diesem Gesetz, den Verfahren oder spezielle Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den:

Föderalen Pensionsdienst
Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
Tour du Midi
Esplanade de l’Europe 1
1060 Brüssel

E-Mail: Solidarite-Pension@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

  • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
  • Drücken Sie "3" für Deutch
  • Drücken Sie erneut "1"
  • Und geben Sie diesen Code ein: 6075
     

Weitere Informationen zum neuen Statut der nationalen Anerkennung finden Sie auch auf der Website www.socialsecurity.belgium.be des FÖD Soziale Sicherheit.

 

Invaliditätspensionen und Leistungsempfänger

Antrag

Kann ich einen Antrag für eine Invaliditätsrente einreichen?

Ja, wenn:

  • Sie Kriegsinvalide sind
  • Sie Begünstigter sind (z.B. Witwe) eines anerkannten Invaliden sind
  • Sie als Invalide anerkannt wurden und Ihr Gesundheitszustand sich verschlechtert hat

Sie können einen Antrag einreichen, wenn:

  1. Sie Belgier sind

    Sie müssen zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Pension und zur Zeit des Krieges Belgier sein oder vor dem 10. Mai 1940 die Einbürgerung beantragt haben.

    Wenn Sie zur Zeit des Krieges nicht Belgier sind müssen Sie:

    • Vor dem 1. Januar 2003 Belgier geworden sein
    • am 10. Mai 1940 nicht älter als 22 Jahre sind
    • zur Zeit der Kriegshandlungen Ihren gewöhnlichen Wohnsitz in Belgien hatten, wie in Artikel 2 des Gesetzes vom 15. März 1954 definiert.
       
  2. Sie das Opfer von Schäden infolge einer Kriegshandlung in einem der folgenden Konflikte sind:
    • 1914-1918;
    • 1940-1945;
    • Unabhängigkeitskriege im Kongo, in Ruanda und Burundi
    • Katastrophe von Tessenderlo am 29. April 1942 (Explosion eines Ammoniumnitratlagers in einer Fabrik).
       
  3. Sie körperliche Schäden erlitten haben

    nämlich:

    • ein körperliches Gebrechen
    • eine Verschlimmerung Ihres körperlichen Gebrechens
    • Komplikationen und Nachwirkungen dieser körperlichen Gebrechen.

    Die Kriegshandlungen im Gesetz aufgelistet sind.
     

  4. Ihr Schaden mit einer Kriegshandlung in Zusammenhang steht

    Der Zusammenhang zwischen Ihrem Schaden und der Kriegshandlung muss medizinisch und rechtlich nachgewiesen werden. Sie können nicht als Kriegsinvalide anerkannt werden, wenn Ihr Schaden auf Faktoren zurückzuführen ist, die der Kriegshandlung fremd sind.
     

Wie reiche ich meinen Antrag ein?

Sie müssen einen eingeschriebenen Brief senden:

  • persönlich unterzeichnet
  • mit dem Nachweis Ihrer belgischen Staatsangehörigkeit
  • mit Ihrer Aussage, die beschreibt, was Ihnen passiert ist
  • mit dem ausführlichen medizinischen Bericht als Beweis für Ihre Invalidität und den Zusammenhang zwischen Ihrer Invalidität und der Kriegshandlung.
     

Was passiert, nachdem ich meinen Antrag abgeschickt habe?

  • Ihre Akte wird zusammengestellt und geprüft: Der Staatskommissar prüft, ob Ihre Akte zulässig ist, d.h. ob Sie die Bedingungen der Staatsangehörigkeit und des Wohnsitzes erfüllen und ob alle Unterlagen (Belege, medizinische Gutachten) vorhanden sind
  • ihre Akte wird an den Gerichtsmedizinischen Dienst geschickt
  • werden Sie zur Untersuchung in den Gerichtsmedizinischen Dienst eingeladen. Ihre Invalidität wird bewertet
  • der Gerichtsmedizinische Dienst erstellt ein Gutachten über den Ursprung der Erkrankung, den Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der Kriegshandlung, den Grad und die Dauer der Invalidität
  • der Staatskommissar formuliert Schlussfolgerungen unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Gerichtsmedizinischen Dienstes
  • Sie erhalten die Schlussfolgerungen und eine Einladung zu einer Sitzung des Invaliditätsausschusses, in der die Schlussfolgerungen erläutert werden. Während dieser Sitzung haben Sie die Gelegenheit, Ihre eigenen Schlussfolgerungen zu präsentieren. Sie sind nicht verpflichtet, an dieser Sitzung teilzunehmen
  • wenn Sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind, können Sie bis 60 Tage nach Bekanntgabe der Entscheidung bei der Obersten Beschwerdekommission Beschwerde einlegen
  • schließlich können Sie beim Staatsrat Revisionsbeschwerde einlegen
  • Ihre Akte wird zur Bezahlung zugelassen und Sie erhalten eine Brevetnummer
  • ihre Akte wird an die HZIV (Direktion für Kriegsopfer) geschickt, die für die Erstattung der medizinischen Versorgung und die soziale und moralische Unterstützung zuständig ist.
     

Welche Entschädigung erhalte ich und wann?

Sie erhalten die Pension am 1. Tag des Quartals, das auf das Datum Ihres Antrags folgt. Der Betrag unterscheidet sich je nach Grad der Invalidität.

Die Pensionen sind indexiert.
 

Kann ich eine Pension bekommen, wenn ich bereits eine andere Entschädigung für eine Kriegshandlung erhalte?

Nein, eine von Deutschland gezahlte Kriegsinvaliditätspension kann nicht mit einer Pension der Zelle für zivile Kriegs- und Terroropfer kombiniert werden. Sie erhalten den höchsten Pensionsbetrag. Sie erhalten andererseits eine kostenlose medizinische Versorgung.

Ja, wenn Sie eine Entschädigung von der Claims Conference oder ein vom Gesetz vom 11. April 2003 vorgesehenes Interesse (Flahaut-Rente) erhalten.
 

Wie kann ich einen Antrag stellen, wenn ich Witwer-Witwe eines Invaliden bin?

Sie können eine Invaliditätsrente als Begünstigter (Hinterbliebenenpension) erhalten, wenn:

  • Ihr Ehepartner vor seinem Tod ein Jahr lang Anspruch auf eine Invaliditätspension von mindestens 10 % hatte
  • Sie seit 10 Jahren verheiratet sind
  • Sie nicht wieder verheiratet, geschieden oder nicht auf Wunsch Ihres Ehepartners von Tisch und Bett getrennt sind.

Sie müssen:

  • den Tod Ihres Ehepartners mitteilen an:

    Pensionsdienst
    Abteilung Bezahlungen
    Tour du Midi
    Esplanade de l’Europe 1
    1060 Brüssel

  • einen Antrag mit dem Formular "Antrag auf eine Hinterbliebenenpension" einreichen beim:

    Föderalen Pensionsdienst
    Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
    Tour du Midi
    Esplanade de l’Europe 1
    1060 Brüssel

E-Mail: WarVictims@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

    • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
    • Drücken Sie "3" für Deutch
    • Drücken Sie erneut "1"
    • Und geben Sie diesen Code ein: 6075

Wenn Sie die Pension als Begünstigter in Anspruch nehmen können, erhalten Sie einen Ministerialbeschluss.
 

Was erhalte ich als Begünstigter?

Sie erhalten 44,49 % des Pensionsbetrages Ihres Ehepartners, 1 Jahr vor seinem Tod. Die Pensionen sind indexiert.
 

Wie kann ich einen Antrag einreichen, wenn sich mein Gesundheitszustand verschlechtert?

Ja, wenn Sie eine Kriegsinvaliditätspension haben und sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert hat. Die Verschlechterung Ihres Gesundheitszustandes muss mit Ihrem 1.Pensionsantrag zusammenhängen. Ihr Antrag auf Verschlechterung wird an den Gerichtsmedizinischen Dienst zur Beurteilung weitergeleitet. Ihre Pension wird erhöht, wenn der Gerichtsmedizinische Dienst eine Verschlechterung Ihrer Invalidität um mindestens 5 % feststellt.
 

Wie reiche ich meinen Antrag ein?

Sie müssen:

  • das Formular "Antrag auf Überprüfung aufgrund der Verschlechterung von Verletzungen oder Erkrankungen" ausfüllen
  • das Formular ausdrucken und unterschreiben
  • ein ärztliches Attest beilegen, in dem die Verschlechterung, ihre Auswirkungen oder das körperliche Gebrechen, an dem Sie leiden, genau beschrieben sind
  • das Formular senden an:

    Föderaler Pensionsdienst
    Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
    Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
    Tour du Midi
    Esplanade de l’Europe 1
    1060 Brüssel
     

Verringert sich meine Pension, wenn sich mein Invaliditätsgrad verringert?

Nein. Wenn eine Verschlechterung nicht anerkannt wird, behalten Sie den zum Zeitpunkt Ihres ersten Antrags anerkannten Grad bei.
 

Status von zivilen Invaliden

Unter welchen Bedingungen kann ich den Status eines zivilen Invaliden erhalten?

Sie können eine Anerkennung als ziviler Invalide des Krieges 1940-1945 erhalten, wenn:

  • Sie eine Invaliditätspension gemäß dem Gesetz vom 15. März 1954 erhalten
  • Ihr Antrag auf eine Invaliditätspension in Anwendung des Gesetzes vom 15. März 1954 abgelehnt wurde, entweder weil der Grad der Invalidität aufgrund des schädigenden Ereignisses nicht ausreichend war oder weil das anerkannte Gebrechen aufgrund des schädigenden Ereignisses nicht zur Invalidität führte.
  • Sie keinen Anspruch mehr auf eine zeitweilige Pension haben, weil der Invaliditätsgrad nicht das erforderliche Minimum erreicht hat.

Der Status der zivilen Invalidität wird persönlich und um der Ehre willen den Begünstigten der zivilen Invalidität gewährt und kann nicht zuerkannt werden.

Als anerkannter ziviler Invalide haben Sie Anspruch auf:

  • eine Karte des "Status als ziviles Kriegsopfer"
  • ein offizielles Ehrenabzeichen (im Handel für ehrenvolle Auszeichnungen erhältlich)
  • kostenlose Nutzung öffentlichen Verkehrsmittel
     

Wie kann ich den Status der Kriegsinvalidität beantragen?

Reichen Sie Ihren Antrag schriftlich ein beim:

Föderalen Pensionsdienst
Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
Tour du Midi
Esplanade de l’Europe 1
1060 Brüssel
 

Andere Vergünstigungen

A. Als anerkannter ziviler Kriegsinvalide mit einer Kriegsinvalidität von mindestens 10 % haben Sie Anspruch auf:

  • kostenlose medizinische und pharmazeutische Versorgung während des Anerkennungsverfahrens der Pension, sobald die ärztliche Untersuchung einen Kriegsinvaliditätsgrad von 10 % ergibt
  • eine Zuwendung der HZIV (Hilfskasse für die Kranken- und Invalidenversicherung) (Direktion für Kriegsopfer):
    • für die Erstattung der medizinischen, paramedizinischen und pharmazeutischen Kosten sowie der Kosten für Prothesen.
    • für moralische und materielle Unterstützung.
  • kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (auch für Witwer/Witwen) auf der Grundlage einer von der Zelle "Zivile Kriegs- und Terroropfer" ausgestellten Bescheinigung.
     

B. Als anerkannter ziviler Kriegsinvalide mit einer Kriegsinvalidität von mindestens 50 % haben Sie außerdem Anspruch auf:

  • eine spezielle Parkkarte: Karte beantragen.
  • Befreiung vom Rundfunkbeitrag für die in Wallonien lebenden Personen (auch für Witwen/Witwer).
  • Befreiung von der pauschalen Regionalsteuer für Personen, die in der Region Brüssel-Hauptstadt leben.
  • reduzierter Mehrwertsteuersatz von 6 % auf den Kauf von Fahrzeugteilen und Zubehör für Wartung und Reparatur.
  • Mehrwertsteuerbefreiung beim Kauf eines Neu- oder Gebrauchtfahrzeugs.
     

C. Anerkannte zivile Kriegsinvaliden mit einem Kriegsinvaliditätsgrad von 60 %, Personen, die blind oder gelähmt sind, Personen, deren obere Gliedmaßen amputiert sind oder deren Invaliditätsgrad 50 % beträgt und auf die unteren Gliedmaßen zurückzuführen ist, haben zusätzlich zu den unter den Punkten A und B genannten Leistungen Anspruch auf:

  • Befreiung von der Verkehrssteuer.
  • Befreiung von der Steuer in der Verkehrserhebung
  • einen ermäßigten Beitrag für Touring Wegenhulp und den Royal Automobile Club (Pannenhilfe), wenn Sie von der Verkehrssteuerbefreiung profitieren.
     

D. Wenn Sie eine Kriegsinvalidität von 60 % aufgrund des anatomischen oder funktionellen Verlustes einer Gliedmaße oder eine Kriegsinvalidität von 75 % aufgrund einer Krankheit oder Behinderung haben, haben Sie ebenfalls Anspruch auf:

  • die Prioritätskarte: Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status
     

E. Anerkannte zivile Kriegsinvaliden mit einem Kriegsinvaliditätsgrad von 70 % haben zusätzlich zu den unter den Punkten A, B, C und D aufgeführten Leistungen Anspruch auf:

  • den sozialen Telefontarif.
  • Ermäßigung der Grundsteuer um 10 % für die Wohnung, in der Sie sich aufhalten.
     

F. Wenn Sie als ziviler Kriegsinvalide mit 100 % Kriegsinvalidität anerkannt sind, haben Sie zusätzlich zu den unter A, B, C, D und E aufgeführten Leistungen auch Anspruch auf:

  • eine vollständige Befreiung von den Kosten der technischen Inspektion.
     

Häufig gestellte Fragen

Kann ich noch eine Invaliditätspension aufgrund von Kriegstaten beantragen?

Sie sind Belgier und Ihre körperliche Unversehrtheit wurde durch einen Kriegsakt beschädigt?

Sie können eine Pension beantragen.

Die "Kriegshandlungen" sind im Gesetz aufgelistet. Wir können nur die in dieser Liste aufgeführten Handlungen berücksichtigen.

Die Nationalitäts- und die Aufenthaltsbedingungen werden ebenfalls im gleichen Gesetz erwähnt.
 

Wie hoch ist die Invaliditätspension?

Die Höhe der Invaliditätspension variiert je nach Grad der Invalidität.

Der überlebende Ehepartner kann eine so genannte "Hinterbliebenenpension" erhalten, die 44,49 % der Pension des verstorbenen Invaliden beträgt.
 

Wie müssen Sie Ihren Antrag einreichen?

  • schicken Sie ein Antragsschreiben, in dem Sie erklären, was mit Ihnen geschehen ist und woran Sie derzeit leiden,
  • unterschreiben Sie Ihren Brief persönlich,
  • fügen Sie den Nachweis hinzu, dass Sie Belgier sind,
  • fügen Sie einen detaillierten medizinischen Bericht hinzu, in dem beschrieben wird, woran Sie leiden, welcher Zusammenhang zwischen Ihrer Invalidität und der Kriegshandlung besteht (z.B.: der Bericht aus einem Krankenhaus) und in dem angegeben wird, wann Ihr Arzt Sie behandelt hat,
  • senden Sie Ihren Antrag an die untenstehende Adresse:

    Föderaler Pensionsdiens
    Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
    Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
    Tour du Midi
    Esplanade de l’Europe 1
    1060 Brüssel
     

Möchten Sie zusätzliche Informationen?

E-Mail: WarVictims@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

  • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
  • Drücken Sie "3" für Deutch
  • Drücken Sie erneut "1"
  • Und geben Sie diesen Code ein: 6075
     

Auf welche Vergünstigungen habe ich als Bürgerkriegsinvalide Anspruch?

Wenn Sie eine Invaliditätspension von mindestens 10 % erhalten, haben Sie Anspruch auf:

  • kostenlose medizinische Versorgung, für die das HZIV verantwortlich ist
  • kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auf der Grundlage einer von der Zelle "Zivile Kriegs- und Terroropfer" ausgestellten Bescheinigung.
    • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status“
       

Wie kann ich das Statut der nationalen Anerkennung für zivile Kriegsinvaliden erhalten?

Sie können das Statut der nationalen Anerkennung der Bürgerkriegsinvaliden 1940-1945 erhalten, wenn:

  • Sie eine Invaliditätspension gemäß dem Gesetz vom 15. März 1954 erhalten
  • oder wenn Ihr Antrag auf Invaliditätspension in Anwendung des Gesetzes vom 15. März 1954 abgelehnt wurde, entweder weil Ihr Invaliditätsgrad nicht ausreicht oder weil Ihre körperlichen Gebrechen nicht zur Invalidität führen
  • oder wenn Sie vorübergehend keine Pension mehr erhalten, weil Ihr Invaliditätsgrad nicht das erforderliche Minimum erreicht hat.

Der Status eines zivilen Invaliden wird in persönlicher und ehrenamtlicher Eigenschaft verliehen und kann den Begünstigten nicht gewährt werden.

Sie können Ihren Antrag für das Statut auch senden an:

Föderaler Pensionsdienst
Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
Tour du Midi
Esplanade de l’Europe 1
1060 Brüssel

 

Statuten der nationalen Anerkennung

Statuten

Politische Gefangene

Es handelt sich um Personen, die während des Krieges von 1940-1945 ein Regime der Inhaftierung oder Internierung in Gefängnissen oder Konzentrationslagern erlebt haben, dessen Dauer mindestens dreißig aufeinanderfolgende Tage betrug, und bei denen diese Freiheitsentziehung vom Feind oder von Personen, die seiner Politik dienten oder seine Ziele verfolgten, ausging. Eine Ausnahme von der Bedingung dieser Frist von dreißig aufeinanderfolgenden Tagen der Freiheitsentziehung wird für diejenigen gemacht, die während ihrer Haft oder für diejenigen, die vom Feind zum Tode verurteilt wurden, sowie für diejenigen, die nach der Verhaftung durch den Feind oder während ihrer Haft zum Tode verurteilt wurden.

Es wird zwischen den Begünstigten des Statuts und den tatsächlichen politischen Gefangenen, die den Titel erhalten, unterschieden. Die politischen Gefangenen, denen dieser Titel verliehen wird, sind diejenigen, deren Freiheitsentzug das direkte Ergebnis einer selbstlosen patriotischen Aktivität ist, oder die wegen ihrer philosophischen oder politischen Ansichten verhaftet oder als Geiseln ausgewählt wurden, oder die während ihrer Haft einen außergewöhnlichen Geist des Widerstands gezeigt haben.

Einige überlebende Verwandte (Witwe/r, möglicherweise Lebensgefährten, minderjährige Kinder, Eltern, Brüder, Schwestern oder Großeltern) von politischen Gefangenen, die den Krieg nicht überlebt haben, könnten unter bestimmten strengen Bedingungen als Begünstigte politischer Gefangener anerkannt werden.

  • Königlicher Erlass vom 16. Oktober 1954 zur Koordinierung der gesetzlichen Bestimmungen über den Status der politischen Gefangenen und ihrer Begünstigten
     

Ausländische politische Gefangene

Personen, die zum Zeitpunkt der Festnahme nicht die belgische Staatsangehörigkeit besaßen, können den Status eines ausländischen politischen Gefangenen beanspruchen, wenn sie in Belgien selbstlose patriotische Aktivitäten ausgeübt haben und den Status eines politischen Gefangenen aufgrund internationaler Verträge oder aufgrund ihrer eigenen nationalen Gesetzgebung nicht genießen können.

Seit dem Gesetz vom 26. Januar 1999 müssen die Mitglieder der jüdischen Gemeinde, die am 10. Mai 1940 in Belgien wohnten, keine selbstlose patriotische Tätigkeit mehr nachweisen, um den Status eines ausländischen politischen Gefangenen zu erhalten. Andererseits müssen sie, wenn sie den Titel eines politischen Gefangenen erhalten wollen, ihre patriotische Aktivität noch unter Beweis stellen.

  • Gesetz vom 5. Februar 1947 über den Status von Ausländern als politische Gefangene
  • Gesetz vom 26. Januar 1999 über neue Maßnahmen zugunsten der Kriegsopfer
     

Deportierte für Zwangsbeschäftigung

Personen, die nach Deutschland oder in ein von Deutschland besetztes Gebiet, mit Ausnahme von Belgien und Nordfrankreich, deportiert wurden und die in Ausführung eines formellen und schriftlichen Befehls oder nach Verhaftung durch die Besatzungsmacht zur Arbeit gezwungen wurden, kommen für diesen Status in Betracht.

  • Gesetz vom 7. Juli 1953 über die Festlegung des Status der Deportierten für die Zwangsbeschäftigung während des Krieges 1940-1945 und die Aufhebung des Gesetzesdekrets vom 24. Dezember 1946
     

Arbeitsverweigerer

Damit sind diejenigen Personen gemeint, die sich durch ausreichende Versteckmaßnahmen der ihnen von den Besatzungsmächten auferlegten Beschäftigungspflicht entzogen haben. Auch Einwohner der Ostkantone, die der Aufforderung zum Wehrdienst in der deutschen Armee nicht nachgekommen sind, haben Anspruch auf diesen Status.

  • Gesetz vom 2. April 1958 zur Änderung des Gesetzesdekrets vom 24. Dezember 1946 zur Festlegung des Status des zivilen Widerstands und Arbeitsverweigerer
     

Zivile Widerstandskämpfer

Um sich für diesen Status zu qualifizieren, muss man während der Besatzung im Rahmen des geheimen Kampfes gegen die Besatzungsmacht eine Tätigkeit entwickelt haben, die für den Vollstrecker echte Risiken mit sich brachte.

  • Gesetzesdekret vom 24. Dezember 1946 zur Festlegung des Status von Zivil- und Arbeitswiderständen
     

Widerstandskämpfer durch die Untergrundpresse

Sie können als Widerstandskämpfer durch die Untergrundpresse anerkannt werden, wenn Sie zwischen dem 1. Juni 1940 und dem 4. Juni 1944 eine uneigennützige Tätigkeit im Rahmen des patriotischen Widerstands gegen den Feind ausgeübt haben, sei es im Bereich der Presseorgane oder im Bereich der Flugblätter, Klebebriefe oder Kommuniqués, die Sie Vergeltungsmaßnahmen des Feindes ausgesetzt haben.

  • Gesetz vom 1. September 1948 über die Festlegung des Status der Widerstandskämpfer durch die Untergrundpresse
     

Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus in den besetzten Gebieten

Dieses Statut ist Personen vorbehalten, die am 31. August 1940 seit mindestens fünf Jahren ihren gewöhnlichen Aufenthalt in den Ostkantonen hatten und über eines der folgenden national anerkannten Statuten verfügen:

  • politische Gefangene und ihre Begünstigten
  • bewaffnete Widerstandskämpfer
  • Informations- und Aktionsagenten
  • Zivile Widerstandskämpfer
  • Arbeitsverweigerer
  • Kriegsgefangene von 1940-1945
  • Widerstandskämpfer durch die Untergrundpresse
  • Deportierte zur Zwangsbeschäftigung

oder

die sich für einen Zeitraum von sechs Monaten freiwillig durch Handlungen oder durch den Ausdruck ihrer politischen oder philosophischen Überzeugung am Widerstand gegen den Feind beteiligt haben und infolgedessen verhaftet, inhaftiert, zwangsweise in die Wehrmacht eingezogen oder deportiert wurden

oder

die zwischen dem 10. Mai 1940 und dem 1. Januar 1943 aus patriotischen Gründen die eingegliederten Gebiete freiwillig verlassen haben oder aus ihnen vertrieben wurden

oder

die zur Wehrmacht oder zum Arbeitsdienst zwangsverpflichtet wurden und vor dem 6. Juni 1944 desertierten.

  • Gesetz vom 21. November 1974 über den Status des Nationalsozialismus-Widerstandes in den einverleibten Gebieten
     

Zwangsverpflichtete Wehrpflichtige in der deutschen Armee

Dabei handelt es sich um Personen aus den Ostkantonen, die in die deutsche Armee eingezogen wurden:

  • als Folge ihrer Verhaftung durch den Feind
  • oder nach ihrem Erscheinen vor den Rekrutierungsagenturen (Musterung)
  • oder in Ausführung eines persönlichen Befehls, der in Anwendung der deutschen Verordnungen über die Rekrutierung und Mobilisierung in der deutschen Armee erteilt wurde

 

  • Gesetz vom 21. November 1974 zur Regelung des Status der Zwangsrekrutierten und ihrer Angehörigen in der deutschen Armee
     

Seefischer in Kriegszeiten

Dieses Statut erkennt das besondere Verdienst derer an, die während des Krieges von 1914-1918 von britischen, französischen oder belgischen Häfen aus oder während des Krieges von 1940-1945 von britischen Häfen aus Seefischerei betrieben haben.

  • Königlicher Erlass vom 8. Februar 1984 über das Statut der nationalen Anerkennung zugunsten der Seefischer, die während des Krieges von 1914-1918 von britischen, französischen oder belgischen Häfen aus und während des Krieges von 1940-1945 von britischen Häfen aus Seefischerei betrieben haben
     

R.C.B.L.-Mitglieder

Dies sind die Personen, die am 10. Mai 1940 zwischen sechzehn und fünfunddreißig Jahre alt waren und die dem Aufruf der belgischen Regierung folgten, sich in die Rekrutierungszentren der belgischen Armee (R.C.B.L. oder C.R.A.B. auf Französisch) in Südfrankreich zu begeben.

  • Königlicher Erlass vom 12. April 1990 über die Festlegung des Statuts der nationalen Anerkennung für Männer, die 1940 in die Rekrutierungszentren der belgischen Armee eingetreten sind (R.C.B.L.)
     

Jüdische Kinder im Untergrund

Dieser Status wird jedem Kind zuerkannt, das am 10. Mai 1940 unter 21 Jahre alt war oder nach diesem Datum geboren wurde und das nach dem 1. Juli 1942 gezwungen war, heimlich zu leben, um die antijüdischen Maßnahmen der Besatzungsmacht zu umgehen.

  • Königlicher Erlass vom 19. April 1999 zur Regelung des Status von jüdischen Kindern, die sich während des Zweiten Weltkriegs versteckt hielten
     

Bürgerkriegsinvaliden des Krieges 1940-1945

Dieses Statut wird Personen gewährt, die infolge eines Angriffs auf ihre körperliche Unversehrtheit infolge einer Kriegshandlung bestimmte Schäden erlitten haben.

  • Königlicher Erlass vom 11. Oktober 2006 zur Festlegung des Statuts der nationalen Anerkennung gegenüber den Zivilinvaliden des Krieges von 1940-1945
     

Anträge

Es ist immer noch möglich, ein Statut der nationalen Anerkennung auf der Grundlage des Gesetzes vom 16. Januar 2006 zu beantragen, mit Ausnahme des Statuts der R.C.B.L. und des jüdischen Kindes im Untergrund.

Wenn Ihnen in einen Status der nationalen Anerkennung zuerkannt ist, haben Sie abhängig von dem Status, der Ihnen zuerkannt wurden, Anspruch auf:

Lebenslange Rente

Die Gewährung einer lebenslangem Rente zugunsten von Seefischern, Widerstandskämpfern des Nationalsozialismus, Arbeitsverweigerern oder Zwangsarbeitern hängt von der Dauer der Anerkennung ab: Minimum ein Semester oder 180 Tage. Dieser Zeitraum wird in der Entscheidung über die Gewährung des Statuts festgelegt.

  • Formular "Antrag für die Rente als Deportierter, Arbeitsverweigerer und/oder Widerstandskämpfer des Nationalsozialismus während des Krieges 1940-1945"

Auch Witwen haben Anspruch auf eine Rente, vorausgesetzt, dass der verstorbene Ehepartner ein Statut mit einer Anerkennungsfrist von mindestens 270 Tagen erhalten hat. Darüber hinaus muss die Ehe mindestens 10 Jahre bestanden haben, und die Witwe darf nicht wieder geheiratet haben.

  • Formular "Antrag für die Witwenrente eines nationalsozialistischen Widerstandskämpfers, eines arbeitsverweigernden Arbeiters und/oder eines Deportierten während des Krieges 1940-1945"
     

Kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Zum Vorteil aller Personen, die Anspruch auf ein Statut nationaler Anerkennung haben, oder ihrer Begünstigten auf der Grundlage einer von der Zelle "Zivile Kriegs- und Terroropfer" ausgestellten Bescheinigung.

  • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status
     

Rückerstattung des Beitrags über die HZIV (Kranken- und Invalidenversicherung) - Direktion für Kriegsopfer

Zuständige Abteilung:

HZIV
Direktion für Kriegsopfer
Rue du Trône 30 A
1000 Brüssel

Tel.: 0800 11 292 (grüne Nummer)

Alle Wochentage von 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr

E-Mail: info@caami-hziv.fgov.be

www.caami-hziv.fgov.be

auf der Grundlage einer von unserer Zelle ausgestellten Bescheinigung.

  • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status“
     

Befreiung von deutschen Steuern

Wenn Sie als zwangsweise deportiert, zwangsweise in die deutsche Armee eingegliedert, als jüdisch deportiert, als politischer Gefangener oder als Kriegsgefangener anerkannt wurden, können Sie in Deutschland eine Steuerbefreiung beantragen.

Um die erforderlichen Formulare zu erhalten, wenden Sie sich bitte an die Abteilung Statuten: statuts@sfpd.fgov.be.
 

Karte zum Nachweis der Anerkennung für eines der Zivilstatuten der nationalen Anerkennung

Alle Statuten haben ihre spezifische Anerkennungskarte:

Unsere Zelle vergibt die verschiedenen Karten für nationalen Anerkennung und übergibt im Falle des Verlusts ein Duplikat.

  • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status“
     

Ehrenvolle Auszeichnungen

Diese ehrenvollen Auszeichnungen werden nicht von der Regierung verliehen. Sie sind in Geschäften erhältlich, die Medaillen und Ehrenabzeichen verkaufen.
 

Ehrendiplome

Zum Vorteil von:

  • Fahnenträger patriotischer Vereinigungen
    • Formular "Antrag auf Erhalt des Ehrendiploms eines Fahnenträgers"
  • Zivile Widerstandskämpfer, die Anerkennung für Taten erhielten, die Mitgliedern der jüdischen Gemeinde zugute kamen, können ein Ehrendiplom der Justiz erhalten.
     

Vergünstigungen

Im Folgenden werden die mit den Statuten der nationalen Anerkennung verbundenen Vergünstigungen zusammengefasst.

Im Prinzip können Sie sich an unsere Dienststelle wenden, um diese Vergünstigungen zu erhalten. Wenn andere Dienststellen zur Gewährung bestimmter Leistungen berechtigt sind, sind ihre Kontaktdaten unten angegeben.

Wichtiger Hinweis: Einem auf der Grundlage des Gesetzes vom 26. Januar 1999 über neue Maßnahmen zugunsten der Kriegsopfer eingereichten Antrag wurde kein finanzieller Vorteil gewährt.

Diejenigen, die aufgrund dieses Gesetzes anerkannt wurden, können nun gemäß dem Gesetz vom 16. Januar 2006 einen neuen Antrag stellen und die Rückerstattung der Zuzahlung für die medizinische Versorgung erhalten, wenn sie die spezifischen Bedingungen erfüllen.

Karte zum Nachweis der Anerkennung für eines der Zivilstatuten der nationalen Anerkennung

  • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status"
     

Lebenslange Rente

Die Gewährung einer lebenslangen Rente zugunsten von Seefischern, Widerstandskämpfern des Nationalsozialismus, Arbeitsverweigerern oder Zwangsarbeitern hängt von der Dauer der Anerkennung ab: Minimum ein Semester oder 180 Tage. Dieser Zeitraum wird in der Entscheidung über die Gewährung des Statuts festgelegt.

  • Formular "Antrag für die Pension als Deportierter, Arbeitsverweigerer und/oder Widerstandskämpfer des Nationalsozialismus während des Krieges 1940-1945"

Auch Witwen haben Anspruch auf eine Rente, vorausgesetzt, dass der verstorbene Ehepartner ein Statut mit einer Anerkennungsfrist von mindestens 270 Tagen erhalten hat. Darüber hinaus muss die Ehe mindestens 10 Jahre bestanden haben, und die Witwe darf nicht wieder geheiratet haben.

  • Formular "Antrag für die Witwenrente eines nationalsozialistischen Widerstandskämpfers, eines arbeitsverweigernden Arbeiters und/oder eines Deportierten während des Krieges 1940-1945"

N.B. Mit dem Gesetz vom 11. April 2003 (Belgisches Staatsblatt vom 22. Mai 2003) wurde eine erhöhte Rente zugunsten von Deportierten oder Arbeitnehmern eingeführt, die für ein Jahr in einem einzigen Statut oder durch Zusammenlegung des Zeitraums in diesen beiden Statuten anerkannt wurden.

Für diese Erhöhung ist kein Antrag erforderlich, sie wird von Amts wegen gewährt.
 

Ehrenvolle Auszeichnungen

Unsere Zelle liefert die Brevetten, die Arbeitsverweigerer, zum Tragen der Medaille berechtigen.

  • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status"

Bei den anderen Statuten dient die Anerkennungskarte als Brevet. Die Ehrenabzeichen müssen von den Inhabern selbst gekauft werden.
 

Ehrendiplome

Zum Vorteil von:

  • Fahnenträger patriotischer Vereinigungen
    • Formular "Antrag auf Erhalt des Ehrendiploms eines Fahnenträgers"
  • Zivile Widerstandskämpfer, die Anerkennung für Taten erhielten, die Mitgliedern der jüdischen Gemeinde zugute kamen, können ein Ehrendiplom der Justiz erhalten.
     

Kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Zum Vorteil aller Personen, die Anspruch auf ein Statut nationaler Anerkennung haben, oder ihrer Begünstigten auf der Grundlage einer von der Zelle "Zivile Kriegs- und Terroropfer" ausgestellten Bescheinigung.

  • Anträge auf eine Bescheinigung für den Erhalt kostenloser Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel: Formular "Antrag auf Bescheinigung oder Duplikat des anerkannten Status"
     

Vorrang bei der Vermietung von Sozialwohnungen

Zum Vorteil der politischen Gefangenen und der unter ihnen Berechtigten

Zuständige Dienststellen: die regionalen Wohnungsdienste auf der Grundlage einer von unserer Zelle ausgestellten Bescheinigung.

  • Formular „Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status"
     

Vergünstigungen bei Alters- und Hinterbliebenenpension

Zum Vorteil von:

Dazu müssen Sie sich auf der Grundlage einer von unserer Zelle ausgestellten Bescheinigung an Ihren zuständigen Pensionsdienst wenden.

  • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status"
     

Erwerb der belgischen Staatsbürgerschaft

Zum Vorteil von Ausländern - politischen Gefangenen.

Das Antragsformular ist bei der Gemeinde erhältlich und muss an den Standesbeamten der Wohngemeinde oder an den Standesbeamten der Gemeinde geschickt werden:

Der Kanzler der KAMMER DER VOLKSVERTRETUNG
EINBÜRGERUNGSDIENST
35 Boulevard du Régent
1000 Brüssel

Tel. 02 549 93 00

Wenn der Antragsteller seinen Hauptwohnsitz im Ausland hat, wird die Akte an den Leiter der belgischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung geschickt

  • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status"
     

Rückerstattung des Beitrags über die HZIV (Kranken- und Invalidenversicherung) - Direktion für Kriegsopfer

Zuständige Abteilung:

HZIV

Direktion für Kriegsopfer
Rue du Trône 30 A
1000 Brüssel

Tel.: 0800 11 292 (grüne Nummer)

Alle Wochentage von 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr

E-Mail: info@caami-hziv.fgov.be

www.caami-hziv.fgov.be

auf der Grundlage einer von unserer Zelle ausgestellten Bescheinigung.

 

Häufig gestellte Fragen - Nationale Anerkennung

Kann ich noch ein Statut von nationaler Anerkennung beantragen?

Ja, wenn Sie noch keinen Antrag gestellt haben oder wenn Sie nur die Anerkennung als Ehrenmitglied erhalten haben, auf der Grundlage des Gesetzes vom 26. Januar 1999, mit Ausnahme der R.C.B.L.-Mitglieder und der jüdischen Kinder im Untergrund.

Ihr Antrag muss schriftlich gerichtet werden an den

Föderalen Pensionsdienst
Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
Tour du Midi
Esplanade de l’Europe 1
1060 Brüssel

Sie müssen dem Antrag noch keine Dokumente beifügen.

Wir senden Ihnen einen Fragebogen zu, den Sie ausfüllen und mit ausreichenden Belegen an uns zurücksenden müssen.
 

Auf welche Vergünstigungen habe ich Anspruch, wenn ich jetzt einen Antrag stelle und anerkannt werde?

Wenn Sie auf der Grundlage des Gesetzes vom 16. Januar 2006 anerkannt werden, haben Sie auf folgendes Anspruch:

  • die Rückerstattung der Selbstbeteiligung für die medizinische Versorgung über die HZIV (Direktion für Kriegsopfer). Zu diesem Zweck muss Ihre Anerkennung mindestens 6 Monate in einem oder mehreren Statuten festgehalten werden.
  • kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auf der Grundlage einer von der Zelle "Zivile Kriegs- und Terroropfer" ausgestellten Bescheinigung.
    • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status"
       

Möchten Sie zusätzliche Informationen?

E-Mail: WarVictims@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

  • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
  • Drücken Sie "3" für Deutsch
  • Drücken Sie erneut "1"
  • Und geben Sie diesen Code ein: 6075
     

Ich erhalte eine deutsche Pension als Kriegsopfer. Was muss ich tun, um von deutschen Steuern befreit zu werden?

Um von der Steuer befreit zu werden, müssen Sie über ein oder mehrere Statuten der nationalen Anerkennung haben als

  • Deportierte zur Zwangsbeschäftigung
  • Zwangsverpflichtete Wehrpflichtige in der deutschen Armee
  • Jüdische Deportierte
  • Politische Gefangene

Die Befreiung wird auf der Grundlage von Namenslisten gewährt, die von der GD Kriegsopfer erstellt werden. Für diejenigen, die nicht auf den Listen stehen, lassen sich die Beweise der Kriegsvergangenheit oft durch Recherchen in den Archiven finden. Wir können dies jedoch nicht garantieren.

Möchten Sie zusätzliche Informationen?

E-Mail: WarVictims@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

  • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
  • Drücken Sie "3" für Deutsch
  • Drücken Sie erneut "1"
  • Und geben Sie diesen Code ein: 6075

Opfer von Rassenverfolgung

Begünstigte und Bedingungen

Habe ich als Opfer von Rassenverfolgung Anspruch auf eine Pension?

Sie haben Anspruch auf eine Pension:

  • wenn Ihr Vater und Ihre Mutter aus Belgien deportiert wurden als Folge der Rassenverfolgung durch die Besatzungsmacht und während der Deportation gestorben sind und wenn Sie:
    • am 10.05.1940 unter 21 Jahre alt waren
    • am 01.01.2003 die belgische Staatsbürgerschaft hatten
    • am 10.05.1940 Ihren Wohnsitz in Belgien hatten, es sei denn, Sie sind nach diesem Datum geboren und Ihre Eltern lebten zu diesem Zeitpunkt in Belgien
    • keinen Anspruch auf Waisenrenten nach den koordinierten Gesetzen über Entschädigungsrenten hatten oder haben.
  • wenn Sie wegen der Rassenverfolgungsmaßnahmen der Besatzungstruppen versteckt leben mussten und wenn:
    • Sie am 10.05.1940 in Belgien gelebt haben oder nach dem 10.05.1940 geboren sind und Ihre Eltern am 10.05.1940 in Belgien gelebt haben
    • Sie am 01.01.2003 Belgier sind.

Sie haben nur Anspruch auf eine Pension.
 

Wie viel erhalte ich, wenn ich Anspruch auf eine Pension habe?

Die Leibrente beträgt jährlich 477,59 EUR (dieser Betrag ist an die Entwicklung des Verbraucherpreisindexes gekoppelt).

Ich wurde in Belgien als Folge der Rassenverfolgungsmaßnahmen verhaftet und für mindestens 6 Monate deportiert. Habe ich Anspruch auf eine Pension?

In diesem Fall reichen Sie bitte einen Antrag ein beim:

Föderalen Pensionsdienst
Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
Tour du Midi
Esplanade de l’Europe 1
1060 Brüssel

E-Mail: WarVictims@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

  • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
  • Drücken Sie "3" für Niederländisch
  • Drücken Sie erneut "1"
  • Und geben Sie diesen Code ein: 6075
     

Weitere Informationen?

Konsultieren Sie das Gesetz vom 11. April 2003 zur Festlegung einer Pension zugunsten der Opfer von Rassenverfolgung.
 

Antrag

Reichen Sie Ihren Rentenantrag bei der Zelle "Zivile Kriegs- und Terroropfer" ein.

  • Formular "Antrag für die Waisenrente von Vater und Mutter, die während der Deportation gestorben sind, oder für die Illegalitätsrente aufgrund der rassischen Verfolgungsmaßnahmen"

Ihrem Antrag müssen die folgenden Dokumente beigefügt werden:

  • Alle notwendigen Beweisstücke, z.B. Dokumente, die belegen, dass Sie untergetaucht leben mussten, Personenstandsurkunden, die die Abstammung vom verstorbenen Elternteil belegen, usw.)
  • Für Personen, die im Ausland leben, ein Staatsangehörigkeitszeugnis, aus dem hervorgeht, dass Sie mindestens seit dem 01/01/2003 Belgier sind, und ein Führungszeugnis und eine Bescheinigung über gute Führung und Moral, die höchstens drei Monate alt ist.

Sie müssen mit allen rechtlichen Mitteln nachweisen, dass Sie die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen.

Eine posthume Anfrage ist nicht möglich. Der Tod des Antragstellers macht das Verfahren ungültig.
 

Vergünstigungen

Zusätzlich zu der Leibrente, haben Sie Anspruch auf:

  • eine Rückerstattung des Beitrags durch die HZIV (Direktion für Kriegsopfer)
  • kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel: Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status"
     

Häufig gestellte Fragen - Opfer rassischer Verfolgung

Worauf habe ich Anspruch, wenn meine Eltern infolge einer rassischen Deportation gestorben sind und/oder wenn ich während des Krieges untergetaucht bin, um der Rassenverfolgung zu entgehen?

Sie können eine persönliche Rente erhalten, wenn:

  • Ihr Vater und Ihre Mutter wurden aufgrund der Rassenverfolgungsmaßnahmen der Besatzer aus Belgien deportiert und sind während der Deportation gestorben
  • Sie gezwungen wurden, unterzutauchen, um den rassistischen Verfolgungsmaßnahmen der Besatzer zu entgehen.

Sie müssen das Formular "Antrag für die Waisenrente des während der Deportation verstorbenen Vaters und der Mutter oder für das Illegalitätsrente aufgrund der Rassenverfolgung" ausfüllen, persönlich unterschreiben, alle Belege (Dokumente über die Abschiebung Ihrer Eltern, den Tod Ihrer Eltern während der Deportation, Ihr Leben, als Sie untergetaucht sind) beilegen und senden an:

Föderaler Pensionsdienst
Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
Tour du Midi
Esplanade de l’Europe 1
1060 Brüssel

E-Mail: WarVictims@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

  • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
  • Drücken Sie "3" für Deutsch
  • Drücken Sie erneut "1"
  • Und geben Sie diesen Code ein: 6075
     

Auf welche Vergünstigungen habe ich Anspruch, wenn ich eine Rente als Waise oder als Untergetauchte erhalte?

Sie haben Anspruch auf die folgenden Vergünstigungen:

  • die Rückerstattung der Selbstbeteiligung beim HZIV
  • kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auf der Grundlage einer von der Zelle "Zivile Kriegs- und Terroropfer" ausgestellten Bescheinigung.
    • Formular "Antrag auf eine Bescheinigung oder ein Duplikat des anerkannten Status"

Möchten Sie zusätzliche Informationen?

E-Mail: WarVictims@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

  • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
  • Drücken Sie "3" für Deutsch
  • Drücken Sie erneut "1"
  • Und geben Sie diesen Code ein: 6075
     

Kontakt

Föderaler Pensionsdienst
Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
Tour du Midi
Esplanade de l’Europe 1
1060 Brüssel

E-Mail: WarVictims@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

  • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
  • Drücken Sie "3" für Deutsch
  • Drücken Sie erneut "1"
  • Und geben Sie diesen Code ein: 6075

 

Medizinische Versorgung und Rückerstattung der Selbstbeteiligung

Einführung

Einige Kategorien von zivilen Kriegsopfern haben Anspruch entweder auf die Rückerstattung der Selbstbeteiligung oder kostenlose medizinische Versorgung.

Das betrifft folgende Personen:

  • Begünstigte eines Statuts der nationalen Anerkennung, deren Anerkennungszeitraum mindestens 6 Monate beträgt, oder Waisen, die als Begünstigte eines politischen Gefangenen anerkannt sind
  • Die Begünstigten einer Invaliditätspension

Die Rückerstattung der Selbstbeteiligung liegt in der ausschließlichen Zuständigkeit der HIVZ (Hilfskasse für die Kranken- und Invalidenversicherung) - Direktion für Kriegsopfer.

Die kostenlose medizinische Versorgung wird gewährt

  • oder durch die HIVZ (Kranken- und Invalidenversicherung) auf der Grundlage von Dokumenten, die von der Zelle „Zivile Kriegs- und Terroropfer" ausgestellt wurden (z.B. Entscheidungen, Bescheinigungen)
  • oder durch die Zelle "Zivile Kriegs- und Terroropfer" selbst (während des Antragsverfahrens für die Invaliditätspension).
     

Antrag

Rückerstattung der Selbstbeteiligung

Als Begünstigter eines Statuts der nationalen Anerkennung, können Sie eine Rückerstattung der Selbstbeteiligung beantragen, wenn Sie:

  • eine Anerkennungsfrist von mindestens 6 Monaten in einem oder mehreren Statuten der nationalen Anerkennung erhalten haben
  • Sie eine Leibrente gemäß dem Gesetz vom 11. April 2003 erhalten
  • Ihnen als Kind eines politischen Gefangenen als Begünstigter der Statuts für politische Gefangene zuerkannt wird.

Um eine Rückerstattung der Selbstbeteiligung zu erhalten, müssen Sie einen Antrag an das HZIV mit folgenden Unterlagen stellen:

  • einen Klebesticker der Krankenkasse
  • eine Fotokopie des Personalausweises
  • eine Bescheinigung über die nationale Anerkennung durch die Zelle "Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus" zu erhalten
     

Völlig kostenlose medizinische Versorgung

Wenn Sie als Kriegsopfer einen Antrag auf eine Invaliditätspension stellen, schickt Ihnen die Zelle "Zivile Kriegs- und Terroropfer" ein vorläufiges medizinisches Heft (gelbes Heft) zu, sobald bei der ärztlichen Untersuchung durch den Gerichtsmedizinischen Dienst ein Invaliditätsgrad von mindestens 10 % festgestellt wurde, die auf eine Kriegshandlung zurückzuführen ist. Die meisten neuen Anträge kommen von Kindern im Untergrund, die bereits eine Rückerstattung ihrer Selbstbeteiligung erhalten haben und das gelbe Heft nicht benötigen.

Dank dieses provisorischen Heftes kann die medizinische Versorgung erstattet werden, aber nur für Erkrankungen, die auf ein Kriegstat zurückzuführen sind.

Sobald eine endgültige Entscheidung über die Invaliditätspension getroffen wurde, müssen Sie sich an die HZIV (Hilfskasse für Kranken- und Invalidenversicherung) - Direktion für Kriegsopfer - wenden. Diese Institution stellt Ihnen weiße Klebesticker zur Verfügung, die Sie auf Ihre medizinischen Dokumente kleben. Auf diese Weise wird die gesamte medizinische Versorgung kostenlos (auch bei Erkrankungen, die nicht auf eine Kriegssituation zurückzuführen sind).

 

Die Zelle „Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus“

Seit dem 1. Januar 2018 hat der Pensionsdienst das Personal und die Aufgaben der ehemaligen Generaldirektion für Kriegsopfer in seinen Aufgabenbereich aufgenommen. Von nun an heißt die Zelle "Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus" und fällt unter den Dienst „Entschädigungspensionen". Diese Zelle ist jetzt in den Zuidertoren, dem zentralen Sitz des Föderalen Pensionsdienstes, tätig.

Unsere Aufgaben

Die Zelle „Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus" führt folgende Aufgaben aus:

  • Untersuchung und Durchführung der Aufgaben für:
    • die Statuten der nationalen Anerkennung, Renten und Pensionen für zivile Kriegsopfer und ihre Angehörigen; Pensionen für die Opfer der Ereignisse im Kongo und ihre Angehörigen
    • das Statut der nationalen Solidarität
    • die Wiedergutmachungspensionen für Opfer von Terroranschlägen.
  • Gestaltung, Vorbereitung und Unterstützung der Politik
  • Ausarbeitung von Gesetzen und Vorschriften
  • Veröffentlichung von Empfehlungen.

Die Aufgabe der Verwaltung der zuvor von der Generaldirektion für Kriegsopfer versicherten Archivbestände und Unterlagen wurde nicht vom Pensionsdienst, sondern vom Allgemeinen Staatsarchiv (AR) übernommen. Sie finden daher auf dieser Website keine Informationen mehr über diesen Auftrag, sondern über die des AR.
 

Unsere Kontaktdaten

Sie können uns kontaktieren unter:

Föderaler Pensionsdienst
Abteilung für Entschädigungspensionen und Arbeitsunfälle
Zelle Zivile Opfer von Krieg und Terrorismus
Tour du Midi
Esplanade de l’Europe 1
1060 Brüssel

E-Mail: WarVictims@sfpd.fgov.be

Kontaktieren Sie uns telefonisch über das kostenlose Pensionstelefon 1765 (aus dem Ausland kostenpflichtig):

  • Wählen Sie 1765 (+32 78 15 1765 aus dem Ausland)
  • Drücken Sie "3" für Deutsch
  • Drücken Sie erneut "1"
  • Und geben Sie diesen Code ein: 6075

 

Formulare

 

Nützliche Links

Ihre Rechte

Historische Untersuchungen

In Belgien

Im Ausland

Die Soziale Sicherheit in Belgien

Sonstiges

 

Gesetzgebung

Gesetzgebung über Invaliditätspensionen und Begünstigte

  • Inoffizielle Koordinierung der Gesetze über die Wiedergutmachungspensionen für zivile Opfer des Krieges 1940-1945
  • Gesetz vom 16. Juni 1998 zur Änderung des Verfahrens bezüglich der Kriegspensionen
  • Königlicher Erlass vom 11. Oktober 2006 zur Festlegung des Statuts der nationalen Dankbarkeit gegenüber den Zivilinvaliden des Krieges von 1940-1945
     

Gesetzgebung zu den Statuten der nationalen Anerkennung

  • 24. Dezember 1946 - Gesetzesdekret zur Festlegung des Status von zivilen Widerstandskämpfern und Arbeitsverweigerern
  • 5. Februar 1947 - Gesetz, das den Status von ausländischen politischen Gefangenen trägt
  • 1. September 1948 - Gesetz über die Festlegung des Statuts der Widerstandskämpfer durch die Untergrundpresse
  • 7. Juli 1953 - Gesetz über die Festlegung des Status von Deportierten für die Zwangsbeschäftigung während des Krieges 1940-1945 und Aufhebung des Gesetzesdekrets vom 24. Dezember 1946
  • 16. Oktober 1954 - Königlicher Erlass zur Koordinierung der gesetzlichen Bestimmungen über den Status der politischen Gefangenen und ihrer Begünstigten
  • 2. April 1958 - Gesetz zur Änderung des Gesetzesdekrets vom 24. Dezember 1946 zur Festlegung des Status des zivilen Widerstands und der Arbeitsverweigerer
  • 21. November 1974 - Gesetz vom 21. November 1974 über den Status der zum Wehrdienst verpflichteten Personen und der Berechtigten in der deutschen Armee
  • 21. November 1974 - Gesetz über den Status des Nationalsozialismus-Widerstandes in den einverleibten Gebieten
  • 8. Februar 1984 - RD mit dem Statut der nationalen Dankbarkeit zugunsten der Seefischer, die während des Krieges 1914-1918 von britischen, französischen oder belgischen Häfen aus und während des Krieges 1940-1945 von britischen Häfen aus Seefischerei betrieben haben
  • 12. April 1990 - Königlicher Erlass zur Festlegung des Status der nationalen Dankbarkeit für Männer, die 1940 in die Rekrutierungszentren der belgischen Armee eingetreten sind (R.C.B.L.)
  • 26. Januar 1999 - Gesetz mit neuen Maßnahmen zugunsten der Kriegsopfer
  • 19. April 1999 - Königlicher Erlass zur Festlegung der Voraussetzungen und Bedingungen für das Ehrendiplom der Justiz
  • 19. April 1999 - Königlicher Erlass zur Regelung des Status von jüdischen Kindern, die sich während des Zweiten Weltkriegs versteckt hielten
  • 10. Juni 2001 - Gesetz zur Änderung des Verfahrens zur Gewährung von Statuten der nationalen Dankbarkeit
  • 16. Januar 2006 - Gesetz zur Wiedereröffnung der Fristen für Anträge auf nationale Anerkennung des Krieges von 1940-1945 und der Korea-Kampagne
     

Gesetzgebung für Opfer von Rassenverfolgung

  • 11. April 2003 - Gesetz über neue Maßnahmen zugunsten von Kriegsopfern
     

Gesetzgebung zur medizinischen Versorgung und zur Rückerstattung der Selbstbeteiligung

  • Königlicher Erlass vom 23. Dezember 2002
  • Gesetz vom 11. Mai 2007

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