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Brutto-Netto

Bezüglich des Bruttobetrags Ihrer Pension müssen wir eine Reihe von Abzügen vornehmen, aber es kann auch an die Lebensdauer angepasst werden. Der nach diesen möglichen Abzügen und Anpassungen verbleibende Betrag ist der Nettobetrag, den Sie erhalten werden.

 

Wird meine Pension an die Lebensdauer angepasst?

Ihr Bruttopensionsbetrag kann an die "steigenden Preise" (Lebensdauer) angepasst werden, durch:

  • Indexanpassung:
    • Ihre Pension folgt der Entwicklung des Index der Verbraucherpreise
      und
    • wird automatisch um 2 % erhöht, wenn der Schwellenindex überschritten wird.

  • Perequation (nur als Beamter):
    • Ihre Pension als Beamter folgt der Entwicklung der Besoldung von aktiven Beamten. Diese Anpassung wird "Perequation" genannt.
    • Der FPD passt die Perequation automatisch an und Sie brauchen diese nicht zu beantragen.
    • Die Perequation geschieht alle zwei Jahre im Januar eines jeden Jahres (d.h. 2017, 2019 usw.).

 

Welche Abzüge werden von meiner Pension abgezogen?

Die Abzüge von Ihrer Pension sind abhängig von:

  • Ihrer familiären Situation
  • der Höhe Ihrer Pension.

Folgende Abzüge sind möglich:

Auf mypension.be zeigen wir Ihnen wie wir Ihren Nettorentenbetrag berechnen.

Der Zahlungsschein sieht so aus:

Brutto Pensionsbetrag

- Beitrag zur Kranken- und Invaliditätsversicherung

- Solidaritätsbeitrag

- Abzug der Bestattungsbeihilfe (nur für Bedienstetenpensionen und die Pensionen der Eisenbahnen)

- Sozialer Solidaritätsfonds (SSF – nur für Pensionen der Eisenbahnen)

- Abzug für die Zeitschrift "Het Spoor" (nur für Pensionen der Eisenbahnen)


= Steuerpflichtiger Pensionsbetrag

- Steuervorabzug


= Netto Pensionsbetrag

- Rückforderungen, Pfändung und Alimente

- Gewerkschaftsbeitrag (nur für Pensionen der Eisenbahnen)


= Zahlbarer Pensionsbetrag

 

Beitrag zur Kranken- und Invaliditätsversicherung (KIV-Beitrag)

Der monatliche KIV-Beitrag (Kranken- und Invaliditätsversicherung) beträgt 3,55 % des Bruttobetrags Ihrer Pensionen, wenn der monatlicher Bruttogesamtbetrag Ihrer Pensionen und anderen Leistungen eine Schwelle überschreitet.

Der KIV-Beitrag ist ein Sozialversicherungsbeitrag zur Finanzierung der Kranken- und Invaliditätsversicherung.

Der KIV-Beitrag:

  • ersetzt nicht den Krankenversicherungsbeitrag
    und
  • berechtigt nicht zur Erstattung der Kosten für die Gesundheitsversorgung.
ALLEINSTEHENDE - Grenze I
Monatlicher Bruttogesamtbetrag (indexiert) Abzug Krankenversicherung
weniger als 1 597,01 EUR kein Abzug
von 1 597,01 EUR bis einschließlich 1 655,77 EUR von 0,01 EUR bis 58,77 EUR (berechnet nach der Formel: monatlicher indexierter Bruttobetrag - 1 597,00)
mehr als 1 655,77 EUR 3,55 % des Bruttobetrags
MIT UNTERHALTSVERPFLICHTUNGEN - Grenze II
Monatlicher Bruttogesamtbetrag (indexiert) Abzug Krankenversicherung
weniger als 1 892,69 EUR ein Abzug
von 1 892,69 EUR bis einschließlich 1 962,33 EUR von 0,01 EUR bis 69,65 EUR (berechnet nach der Formel: monatlicher indexierter Bruttobetrag - 1 892,68)
mehr als 1 962,33 EUR 3,55 % des Bruttobetrags

Wenn der KIV-Abzug auf die Schwelle begrenzt werden muss, aber Sie erhalten auch Pensionsleistungen von anderen Pensionseinrichtungen, dann ist es der FPD, der den Beitrag für alle Pensionsleistungen einbehält, auch diese von den anderen Pensionseinrichtungen. Dies bedeutet, dass der KIV-Prozentsatz im solchen Fall mehr als 3,55 % sein kann.

 

Solidaritätsbeitrag

Der Solidaritätsbeitrag ist ein progressiver Sozialabzug, der von 0 bis 2 % variiert:

  • entsprechend der Höhe des Gesamtbruttobetrages der Pensionen (einschließlich ausländischer Pensionen), Renten und einigen anderen Leistungen
    und
  • je nachdem, ob Sie Unterhaltsverpflichtungen haben.
Gesamter monatlicher Bruttobetrag der Pension als Alleinstehende zwischen: Solidaritätsbeitrag
0,01 EUR und 2 646,32 EUR 0
2 646,33 EUR und 2 728,15 EUR (Bruttobetrag - 2 646,32) x 0,5
2 728,16 EUR und 2 931,02 EUR Bruttobetrag x 0,015
2 931,03 EUR und 2 961,55 EUR (Bruttobetrag - 2 931,02) x 0,5 + 43,97
ab 2 961,56 EUR Bruttobetrag x 0,02

 

Monatlicher Bruttobetrag der Pension mit Unterhaltsverpflichtung zwischen: Solidaritätsbeitrag
0,01 EUR und 3 059,47 EUR 0
3 059,48 EUR und 3 154,07 EUR (Bruttobetrag - 3 059,47) x 0,5
3 154,08 EUR und 3 353,03 EUR Bruttobetrag x 0,015
3 353,04 EUR und 3 387,95 EUR (Bruttobetrag - 3 353,03) x 0,5 + 50,30
ab 3 387,96 EUR Bruttobetrag x 0,02

Um den Prozentsatz des Solidaritätsbeitrags zu bestimmen, berücksichtigen wir alle Pensionen, also auch:

Diesen Prozentsatz wenden wir dann auf die Summe aller Bruttoleistungen, einschließlich der ausländischen Pensionen, an. Wir berücksichtigen keine individuelle Lebensversicherung oder Pensionssparen (dritter Pensionspfeiler) bei der Berechnung des Solidaritätsbeitrags.

 

Bestattungsbeihilfe (nur für Bedienstetenpensionen und die Pensionen der Eisenbahnen)

Jeden Monat zieht der FPD 0,5 % von der Bruttopension des Beamten ab, um die Bestattungsbeihilfe zu finanzieren.

Der Abzug wird nicht vorgenommen auf:

  • die Hinterbliebenenpension
  • die Kolonialpension
  • die Arbeitsunfallpension
  • das normale und das zusätzliche Urlaubsgeld.

Weitere Informationen über die Bestattungsbeihilfe (nur für Beamte)

 

Sozialer Solidaritätsfonds (SSF – nur für Pensionen der Eisenbahnen)

Der Abzug "sozialer Solidaritätsfonds" dient der Finanzierung zusätzlicher Vorteile des gesetzlichen Systems im Bereich Gesundheitspflege und von sonstigen Sozialleistungen (soziale Unterstützung, Urlaub für Kinder, …).

Der Abzug beträgt 0,83% des Bruttobetrags der Alters- und/oder Hinterbliebenenpension der Eisenbahnen, wenn der Grenzbetrag überschritten wird. Wir berücksichtigen nur die Pensionen der Eisenbahnen.

Bruttobetrag der Alters- und/oder Hinterbliebenenpension der Eisenbahnen Abzug SSF
Weniger als 1040,13 EUR 0
Zwischen 1040,14 und 1048,83 EUR Bruttopension – 1040,13 EUR
Mehr als 1048,84 EUR 0,83 % des Bruttobetrags

 

Abzug für die Zeitschrift "Het Spoor" (nur für Pensionen der Eisenbahnen)

Der Abzug für die Zeitschrift "Het Spoor" dient der Finanzierung des Fonds der Sozialen Dokumentation.

Celui-ci met à disposition un journal mensuel à caractère social.

Der Abzug wird auf den Bruttobetrag der Alters- und/oder Hinterbliebenenpension der Eisenbahnen vorgenommen, wenn der Grenzbetrag überschritten wird. Wir berücksichtigen nur die Pensionen der Eisenbahnen.

Bruttobetrag der Alters- und/oder Hinterbliebenenpension der Eisenbahnen Abzug für "Het Spoor"
Weniger als 1040,13 EUR 0,30 EUR
Mehr als 1040,14 EUR 0,50 EUR

 

Steuervorabzug

Der Steuervorabzug wird einbehalten von allen steuerpflichtigen Zusatzleistungen. Das ist eine Vorauszahlung auf die persönliche Einkommensteuer die an den Föderalen Öffentlichen Dienst (FÖD) Finanzen gezahlt wird. Die Höhe des Steuervorabzugs hängt ab von:

  1. dem steuerpflichtigen Betrag der Leistung
  2. der Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder
  3. der familiäre Situation.

Die Höhe des Abzugs wurde festgelegt in den Tabellen für Pensionierte. Sie können also nicht beantragen, weniger Steuervorabzug einzubehalten.

Wenn Sie spüren, dass Sie mehr Steuern zahlen müssen, können Sie jedoch:

  • prüfen lassen, ob die personenbezogenen Daten, die uns vorliegen, noch richtig sind (zum Beispiel: die Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder wirkt sich auf den Berufssteuervorabzug aus);
  • einen Antrag stellen, um monatlich einen zusätzlichen Berufssteuervorabzug auf Ihre Pension einzubehalten.
    Dies können Sie beantragen über:
  • Vorauszahlungen an den FÖD Finanzen leisten.

Wir behalten den Steuervorabzug ein vom Urlaubsgeld für Arbeitnehmer im Monat Mai:

  • auf der Grundlage von zwei Tabellen (Familie oder Alleinstehender)
  • ohne Berücksichtigung der Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder.

Wir behalten keinen Steuervorabzug auf das Urlaubsgeld von Beamten ein. Es ist jedoch steuerpflichtig.

Leichte Steigerung des Berufssteuervorabzuges 2021 um zu vermeiden, dass Sie im Jahr 2022 mehr Steuern zahlen müssen

Damit der Berufssteuervorabzug leicht zunehmt, kann Ihr Nettopensionsbetrag im Jahr 2021 leicht vermindern.

Die leichte Steigerung des Berufssteuervorabzuges muss vermeiden, dass Sie im Jahr 2021 mehr Steuern zahlen müssen.

Der Berufssteuervorabzug ist eine Vorauszahlung auf die persönliche Einkommensteuer die der Pensionsdienst an den Föderalen Öffentlichen Dienst (FÖD) Finanzen zahlt.

Der FÖD Finanzen berechnet die Stufen des Berufssteuervorabzuges und bestimmt diese über einen königlichen Erlass (KE). Der Pensionsdienst ist dazu verpflichtet, diese anzuwenden und auf Ihren Bruttopensionsbetrag einzubehalten. Der Berufssteuervorabzug und Ihr Nettopensionsbetrag sind ‚kommunizierende Röhren‘. Konkret bedeutet dies:

Wenn wir mehr Berufssteuervorabzug auf Ihre Pension einbehalten müssen:

  • Erhalten Sie etwas weniger Nettopension
    aber
  • müssen Sie weniger oder keine Einkommensteuer zahlen.

Wenn wir weniger Berufssteuervorabzug auf Ihre Pension einbehalten:

  • Erhalten Sie etwas mehr Nettopension
    aber
  • müssen Sie mehr Einkommensteuer zahlen.

Die Gesamtsumme der Steuern, die Sie auf Ihre Pension zahlen, ändert sich also nicht.

Im Jahr 2020 müssten Sie weniger Berufssteuervorabzug auf Ihre Pension zahlen. Dadurch müssen Sie im Jahr 2021 möglicherweise mehr Einkommensteuer zahlen.

Im Jahr 2020 müssten Sie weniger Berufssteuervorabzug auf Ihre Pension zahlen. Dadurch müssen Sie im Jahr 2021 möglicherweise mehr Einkommensteuer zahlen.

Deshalb hat der FÖD Finanzen den Berufssteuervorabzug auf die Pensionen für 2021 angepasst. In dieser Weise möchten sievermeiden, dass Sie vielleicht erneut mehr Einkommensteuer (auf Ihre Einkommen des Jahres 2021) zahlen müssen.

Dadurch kann es sein, dass der Berufssteuervorabzug für Sie ab Januar 2021 etwas höher ist als im Dezember 2020. Und das Ihr Nettopensionsbetrag also etwas niedriger ist.

Dank dieser neuen Maßnahme werden Sie für Ihre Einkommensteuer 2022 weniger zahlen müssen.

Muss ich noch etwas tun?

Sie brauchen nichts zu tun. Der Pensionsdienst ist verpflichtet, um automatisch die richtige Einbehaltung des Berufssteuervorabzuges anzuwenden.

Rückforderung und Pfändung

Pfändung (Abzug von Ihrer Pension)

Der FPD kann im Falle eines Anspruchs einen Teil Ihrer Pension einbehalten (Pfändung), bei:

  • Anträgen von Gläubigern (Steuer-, Finanz- oder andere Institutionen)
  • einem Gerichtsbeschluss, wenn Sie keinen Unterhalt zahlen.

Die Höhe des Abzugs hängt von den Raten ab, die jährlich festgelegt werden. Die Pensionen unterliegen ab dem 1. Januar 2021 den folgenden Grenzbeträgen:

von bis pfändbar oder übertragungsfähig MAX
0 1 149 0 % 0,00
1 149,01 1 235 20 % 17,20
1 235,01 1 490 40 % 102
1 490,01 Et plus 100 %  

Hinweis:

  • Wir erhöhen die oben genannten Beträge um 71 EUR pro unterhaltsberechtigtem Kind
  • Wir berechnen die Abzüge vom Gesamtbetrag der Nettopensionen, -renten, -gehältern,... Im Mai wird der Nettobetrag des Urlaubsgeldes berücksichtigt.
  • Im Falle einer Pfändung wegen Unterhaltsrückständen gibt es keine Einschränkung, so dass der volle Pensionsbetrag einbehalten werden kann.

 

Pensionsschuld

Erhielten Sie ungerechtfertigte Pensionen? Dann kann der FPD diese Schuld zurückfordern. Das Verfahren ist gesetzlich geregelt:

  • Sie erhalten eine schriftliche und begründete Benachrichtigung über die Schuld.
  • Sie haben die Möglichkeit, Berufung einzulegen.
  • Sie haben die Möglichkeit, einen Forderungsverzicht zu beantragen.
  • Haben Sie eine Pensionsschuld auf Ihre Pension als Arbeitnehmer und/oder Selbständiger? Sie können die Schuld sofort in voller Höhe oder durch monatliche Abzüge von 10 % von der Pension oder anderen Sozialleistungen zurückzahlen.
  • Haben Sie eine Pensionsschuld auf Ihre Pension als Beamter? In diesem Fall hängt die Höhe des Abzugs von den jährlich ermittelten Raten ab.

Pensionsschulden, die aus einem Rechtsfehler (falsche Anwendung einer Rechts- oder Verwaltungsvorschrift) oder einem materiellen Fehler (Beispiel: Kodierungsfehler) resultieren, werden nicht zurückgefordert. In diesen Fällen wird Ihnen der Pensionsdienst einen begründeten Bescheid zukommen lassen, der die Änderung Ihres Pensionsbetrags für die Zukunft begründet.

 

Wann fordern wir die Pensionsschulden doch zurück?

  • Innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten, wenn:
    • der FPD nicht über die notwendigen Informationen verfügt, um die Zahlung von zu Unrecht gezahlten Beträgen zu vermeiden
    • der FPD berücksichtigte die einzigen verfügbaren Elemente, die sich später als falsch herausstellten
    • le SFP n'avait matériellement pas la possibilité de tenir compte d'un nouvel élément qui lui a été communiqué.

  • Innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren, wenn offensichtlich ist, dass:
    • die unrechtmäßige Zahlung das Ergebnis betrügerischer Handlungen oder falscher oder wissentlich unvollständiger Angaben ist
    • Sie Ihrer Verpflichtung zur Unterrichtung der FPD nicht nachgekommen sind:
        • die Ausübung einer neuen beruflichen Tätigkeit
        • die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit
        • eine Änderung in der Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit
        • eine Änderung Ihres beruflichen Einkommens
        • den Verlust der Unterhaltspflicht von Kindern
        • die Gewährung eines eventuellen Ersatzeinkommens.

  • Kombinieren Sie Ihre Pension mit einem Berufseinkommen? Wenn sich dann herausstellt, dass das Einkommen, das Sie erhalten haben, höher ist als Ihr geschätztes Einkommen und die zulässigen Jahresgrenzen überschreitet, kann der FPD auch diese zu Unrecht ausgezahlten Pensionsbeträge der letzten 3 Jahre zurückfordern. In diesem Fall beginnt die Frist von 3 Jahren am 1. Juni des Kalenderjahres, das auf das Jahr folgt, in dem die Grenze überschritten wurde.

Schulden bei einer Sozialversicherungseinrichtung

Wenn Sie einer Sozialversicherungseinrichtung etwas schulden, kann diese Einrichtung von uns verlangen, dass wir 10 % Ihrer Pension oder im Falle von Betrug sogar den gesamten Betrag einbehalten.

 

Gewerkschaftsbeitrag (nur für die Pensionen der Belgischen Eisenbahnen)

Für die gewerkschaftlich organisierten Pensionierte der Belgischen Eisenbahnen wird der Gewerkschaftsbeitrag automatisch einbehalten auf den Nettobetrag Ihrer Pension. Der Betrag des Beitrags ist abhängig von der Gewerkschaft, der Sie beigetreten sind.

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