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Zahlung an Dritte

Eine dritte Person kann Ihre Pension nicht an Ihrer Stelle empfangen.

Drei Ausnahmen:

Schuldenvermittlung (über Schuldenvermittler)

Wir sprechen von der Schuldenvermittlung wenn das Arbeitsgericht:

  • den Antrag auf kollektive Schuldenregelung angenommen hat
  • einen Schuldenvermittler ernannt hat.

Der Schuldenvermittler:

  1. kontaktiert den Föderalen Pensionsdienst (FPD)
    und
  2. informiert den FPD über seine Ernennung
    und
  3. informiert den FPD über die Nummer des auf den Namen der pensionierten Pension eröffneten Finanzkontos.

Gibt es Pfändungen oder andere Abzüge vom Pensionsbetrag im Zusammenhang mit der Rückforderung einer Schuld? Dann werden sie ausgesetzt, sobald ein Schuldenvermittler ernannt worden ist. Diese werden dann an den Schuldenvermittler gezahlt.

Hat die Person, die eine kollektive Schuldenregelung erhalten hat, auch eine Schuld gegenüber dem FPD? Dann schickt der FPD dem Schuldenvermittler eine Forderung.

 

Vorläufige Verwaltung von Gütern (vorläufiger Verwalter)

Ist der Pensionär nicht in der Lage, seine Güter zu verwalten? Dann kann der Friedensrichter einen provisorischen Verwalter für die Verwaltung seiner Güter ernennen.

Der vorläufige Verwalter:

  1. kontaktiert den Föderalen Pensionsdienst (FPD)
    und
  2. informiert den FPD über seine Ernennung
    und
  3. informiert den FPD über die Nummer des auf den Namen der pensionierten Person eröffneten Finanzkontos.

Im Falle des Todes seines Schützlings muss der Verwalter sofort unsere Dienste informieren. Wenn die Amtszeit des Verwalters endet, muss er auch den FPD informieren

 

Inhaftierung

Wenn der Pensionär im Gefängnis oder in einer Einrichtung zum Schutz der Gesellschaft eingesperrt ist, erhält er seine Pension für weitere 12 Monate. Dies kann auf einem persönlichen Girokonto oder auf dem Konto des Gefängnisdirektors erfolgen. Nach 12 Monaten Haft wird die Pension ausgesetzt.

Die Einkommensgarantie für Betagte (EGB) wird ab dem Monat nach der Inhaftierung ausgesetzt. Auch die Kriegspension wird ab dem auf die Gefangenschaft folgenden Monat für mindestens 24 Monate ausgesetzt. Die Arbeitsunfallpension wird auch nach 12 Monaten Haft noch gezahlt.

Im Monat nach der Freilassung werden die Renten und das EGB wieder ausbezahlt.

Der Pensionär muss uns über seine Freilassung informieren:

Elektronische Überwachung ist gleichbedeutend mit Inhaftierung. Die Auszahlung der Pension und/oder der EGB kann jedoch direkt an den Pensionär wieder aufgenommen oder fortgesetzt werden.

Unter bestimmten Bedingungen hat der Ehepartner Anspruch auf einen Teil der Pension. Informieren Sie immer den Föderalen Pensionsdienst über die Inhaftierung.

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