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Löhne Arbeitnehmer

Meine Arbeitnehmerpension ist basiert auf meinem Entgelt. Aber welches Entgelt wird für die Pensionsberechnung verwendet?

Wir berechnen Ihre Pension aufgrund Ihres Gesamtentgelts als Arbeitnehmer. Ihr Gesamtentgelt kann bestehen aus:

Das Gesamtentgelt pro Laufbahnjahr wird beschränkt auf eine Entgeltgrenze. Das Prinzip “mehr Entgelt = mehr Pension“ stimmt also, bis Sie diese Entgeltgrenze erreichen.

Ihr Gesamtentgelt pro Laufbahnjahr steigern wir auf das garantierte Mindestentgelt, wenn Ihre Laufbahn als Arbeitnehmer insgesamt mindestens 15 Jahre als Arbeitnehmer zählt, mit jeweils mehr als 104 Tagen.

Weil das Gesamtentgelt des Jahres, in dem Sie in Pension gehen oft noch nicht bekannt ist, verwenden wir für die Pensionsberechnung das Gesamtentgelt des vorletzten Jahres.

Mehr Auskunft zur Entgeltgrenze.

Mehr Auskunft zum garantierten Mindestentgelt.

Mehr Auskunft zur Berechnung des Pensionsbetrages für das Jahr in dem Sie in Pension gehen.

 

Realentgelte

Für die Perioden, in denen Sie tatsächlich gearbeitet haben als Arbeitnehmer, berechnen wir Ihre Pension aufgrund Ihres Realentgelts. Diese sind die Brutto-Einkommen (Entgelt, Prämien, einfaches Urlaubsgeld):

  1. die Sie empfangen haben im Rahmen Ihres Arbeitsvertrags;
    und
  2. auf die LASS-Beiträge einbehalten worden sind.

Das Realentgelt pro Laufbahnjahr ersetzen wir in bestimmten Fällen durch das Fiktiventgelt. So vermeiden wir, dass Ihr Pensionsbetrag sinkt nach einer gleichgestellten Periode, wegen einer neuen Beschäftigung mit einem niedrigeren Entgelt.

Mehr Auskunft zum Ersetzen des Realentgelts durch das Fiktiventgelt.

 

Pauschalentgelte

Bei Laufbahnperioden für die Ihre Entgelte nicht bekannt sin, berechnen wir Ihre Pension aufgrund eines Pauschalentgelts. Dies ist unter anderem der Fall für:

  • Laufbahnjahre als Arbeitnehmer vor 1955;
  • Laufbahnjahre als Angestellter vor 1958;
  • gleichgestellte Perioden vor 1968;
  • Beschäftigungsjahre als Saisonarbeitnehmer oder Grenzgänger.

Die Pauschalentgelte sind gesetzlich festgesetzt.

Mehr Auskunft zu den verschiedenen Pauschalentgelten.

 

Fiktiventgelte

Für nicht-gearbeitete gleichgestellte Perioden berechnen wir Ihre Arbeitnehmerpension aufgrund fiktiver Einkommen aus Arbeit: des Fiktiventgelts.

Allgemein gilt, dass das Fiktiventgelt für eine gleichgestellte Periode basiert ist auf dem Gesamtentgelt für die gearbeitete Periode, die dieser vorangeht. Das Fiktiventgelt ist also basiert auf dem Entgelt des Laufbahnjahrs, das der gleichgestellten Periode unmittelbar vorangeht.

Ein Beispiel: Wenn Sie arbeitslos sind in 2018, so wird das Fiktiventgelt berechnet aufgrund des Gesamtentgelts Ihres Laufbahnjahrs 2017.

Mehr Auskunft zur Berechnung des Fiktiventgelts.

 

Den Rückgang des Pensionsertrags verhüten bei einer neuen Beschäftigung nach einer gleichgestellten Periode

Das Realentgelt pro Laufbahnjahr ersetzen wir in bestimmten Fällen durch das Fiktiventgelt. Zo zorgen we ervoor dat uw pensioenbedrag niet daalt door een nieuwe tewerkstelling met een lager loon na een gelijkgestelde periode.

Dies ist der Fall, wenn Sie:

  • mindestens 185 Tage pro Jahr eine Behindertenbeihilfe empfangen;
  • eine bleibende Arbeitsunfähigkeit von mindestens 30 % haben wegen einer Berufskrankheit oder eines Arbeitsunfalls;
  • während einer Periode mit Krankheit oder Invalidität arbeiten mit Erlaubnis des beratenden Arztes;
  • während einer Periode mit Arbeitslosigkeit Heimarbeit verrichten mit Erlaubnis des RVA wodurch Sie kein Arbeitslosengeld empfangen;
  • eine beschränkte Vergütung empfangen vom Fonds für die Entschädigung der bei Unternehmensschließungen entlassenen Arbeitnehmer und Sie nicht gleichzeitig eine andere Berufstätigkeit ausüben.

Ab dem Zeitpunkt wo Sie 50 Jahre alt sind und mindestens eine 20-jährige Arbeitnehmerlaufbahn haben, mit mindestens 104 Tagen pro Jahr, wird auch in den folgenden Fällen Ihr Realentgelt ersetzt durch das höhere Fiktiventgelt:

  • Nach einer Entlassung haben Sie eine neue vollzeitige oder teilzeitige Beschäftigung mit einem niedrigeren Tagesentgelt und Ihre Leistungen sind mindestens gleich Ihrer vorigen Beschäftigung (gilt für Perioden ab dem 1. Januar 2004).
  • Nach einer Periode unfreiwilliger Arbeitslosigkeit oder der Krankheit/Invalidität haben Sie eine vollzeitige oder teilzeitige Beschäftigung (gilt für Perioden ab dem 1. Juli 2000).
  • Sie sind von einer vollzeitigen auf eine teilzeitige Beschäftigung übergegangen im Rahmen eines genehmigten Umstrukturierungsplan oder Geschäftsplan zur Umverteilung der Arbeit (gilt für Perioden ab dem 1. Juli 2000).
  • Sie haben das Statut eines teilzeitbeschäftigten Arbeitsnehmers mit Aufrechterhaltung der Rechte (gilt für die Perioden ab dem 1. Juli 2000).

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