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Mindestanspruch pro Laufbahnjahr: Den tatsächlichen Lohn bis zum garantieren Mindestlohn aufstocken

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Voraussetzungen

Sie haben Anspruch auf die Anwendung des Mindestanspruchs pro Laufbahnjahr oder den garantierten Mindestlohn, wenn Ihre Laufbahn insgesamt mehr als 15 Jahre als Arbeitnehmer von mehr als 104 Beschäftigungstagen umfasst.

Es werden nicht berücksichtigt:

  • Es werden nicht berücksichtigt:
  • Jahre, für die Sie freiwillig Regularisierungsbeiträge gezahlt haben;
  • Jahre in Ihrer Laufbahn, für die Sie nur eine Pension als de jure geschiedener Ehepartner erhalten.

Den tatsächlichen Lohn eines bestimmten Jahres ersetzen wir nur dann durch den garantieren Mindestlohn, wenn das Jahr mindestens 104 Beschäftigungstage umfasst. Darüber hinaus darf das Jahr keinen regularisierten Studienzeitraum oder keinen Zeitraum mit freiwilliger Versicherung umfassen.

Für die Laufbahnjahre von 1978 bis 1991 führen wir noch eine zusätzliche Lohnprüfung durch, um die Voraussetzung der Mindestbeschäftigung von 104 Tagen zu überprüfen:

Le nombre des jours temps plein est égal au salaire reël divisé par le salaire minimum garanti de cette année-la, multiplié par 312

Beträgt das Ergebnis der oben aufgeführten Formel für ein bestimmtes Jahr 104 Beschäftigungstage oder mehr? Dann haben Sie in dem Jahr Anspruch auf die Anwendung des Mindestlohns.

 

Garantierter Mindestlohn

Der garantierte Mindestlohn beträgt derzeit 26 351,11 EUR (Index 150,26) für ein ganzes Jahr.

 

Berechnung pro Laufbahnjahr

Um zu überprüfen, ob wir den tatsächlichen Lohn für ein bestimmtes Jahr bis zum Mindestlohn aufstocken müssen, führen wir die folgenden Schritte aus.

Schritt 1: Den garantierten Mindestlohn vergleichbar machen mit tatsächlichem Lohn für Jahr N.

Um den garantierten Mindestlohn mit dem tatsächlichen Lohn für ein bestimmtes Jahr N vergleichen zu können, bringen wir den garantierten Mindestlohn zunächst auf das Niveau des Jahres N. Dafür teilen wir den garantierten Mindestlohn durch den Neubewertungskoeffizienten des Jahres N.

Schritt 2: Den garantierten Mindestlohn in Verhältnis zur Intensität des Jahres N setzen.

Das Ergebnis multiplizieren wir mit einem Prozentsatz, der die Intensität der Pensionsversicherung im Jahr N widerspiegelt. Die Intensität der Beschäftigung entspricht der (Anzahl Tage/312) * 100.

Schritt 3: Das erhaltene Ergebnis mit dem tatsächlichen Lohn vergleichen. Wenn das Ergebnis höher ist als der tatsächliche Lohn, ersetzen wir den tatsächlichen Lohn durch den Mindestlohn.

 

Beispiel

Sabine hat im Jahr 1977 270 Tage für einen Lohn von 7 000 EUR gearbeitet.
Die Intensität der Beschäftigung für das Jahr 1977 ist (270/312) * 100 = 87 %.
Der Neubewertungskoeffizient für das Jahr 1977 2,908109 (Index 150,26).

In drei Schritten überprüfen wir, ob der Jahreslohn von 1977 durch den Mindestlohn ersetzt werden muss.

Schritt 1: Mindestjahreslohn/Neubewertungskoeffizient 1977 = 26 351,11/2,908109 = 9 061,25 EUR

Schritt 2: Ergebnis * Beschäftigungsintensität 1977 = 9 061,25 EUR * 87 % = 7 883,29 EUR

Schritt 3: Das Ergebnis vergleichen mit dem tatsächlichen Lohn 1977 = 7 883,29 EUR > 7 000 EUR

Ergebnis: Der tatsächliche Lohn ist niedriger als der Mindestlohn und wird deshalb bei der Pensionsberechnung durch den Mindestlohn ersetzt.

Begrenzung der Gesamtpension nach Anwendung des garantierten Mindestlohns

Die Anwendung des garantieren Mindestlohns darf nicht dazu führen, dass die Alterspension als Arbeitnehmer höher ist als:

  • 17 163,04 EUR (Index 150,26) für eine Pension als Alleinstehender (ohne eventuelle Ehescheidungspension);
  • 21 453,81 EUR (Index 150,26) für eine Familienpension.

Diese Obergrenzen gelten für eine vollständige Laufbahn und werden mit dem Laufbahnbruch multipliziert.

Wenn das Ergebnis der Pensionsberechnung auf der Grundlage des garantierten Mindestlohns weniger vorteilhaft ist als das Ergebnis der Pensionsberechnung auf der Grundlage der tatsächlichen Löhne, erhalten Sie die für Sie vorteilhaftere Pension.

Beispiel

Sabine Laufbahnbruch ist 41/45.
Sie hat Anspruch auf eine Pension als Alleinstehende.
Nach der Anwendung des Mindestanspruchs pro Laufbahnjahr beträgt ihre Alterspension als Arbeitnehmerin 15 600,76 EUR.

Ihre Pension darf jedoch nicht höher sein als: 17 163,04 EUR * 41/45 = 15 637,44 EUR.

Sabines Pension wird begrenzt auf 15 637,44 EUR.

Da Sabines Pension auf der Grundlage ihrer tatsächlichen Löhne weniger beträgt als 15 637,44 EUR, erhält sie die Pension auf der Grundlage des garantierten Mindestlohns.

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